Einweihung des neuen Gemeindezentrums in Bönnigheim am 21. Oktober 2018

Bilder von der Einweihungsfeier

Seit über 12 Jahren war es ein erklärtes Ziel der Gemeinden Heilig Kreuz und San Antonio Bönnigheim, neue Gemeinderäume zu bekommen. Mehrere Varianten wurden mit den Verantwortlichen im Bischöflichen Ordinariat Rottenburg durchdacht und schließlich der Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses beschlossen. Es folgte ein Wettbewerb mit 25 teilnehmenden Architektenbüros, den die BKT-Architekten GmbH aus Heilbronn gewonnen hat.
Im Frühjahr 2017 begannen dann die Bauarbeiten und nach knapp 1,5 Jahren Bauzeit war es nun endlich soweit – wir konnten unser neues Gemeindezentrum seiner Bestimmung übergeben.

Begonnen haben wir den Tag mit einem feierlichen Erntedankgottesdienst, der von den Kindern des Kindergartens St. Martin und vom Chor der Gesamtkirchengemeinde mitgestaltet wurde.
Es folgten verschiedene Grußworte. Diözesanbaumeister Thomas Schwieren beglückwünschte die Gemeindeleitung zu diesem doch auch mutigen Schritt des Neubaus. Er betonte die unterstützende Begleitung durch das Bischöfliche Ordinariat während des ganzen Prozesses und die allzeit gute Zusammenarbeit mit unserer Kirchenpflegerin Frau Karin Nachtigäller.

Auch unser Dekan Alexander König, der evangelische Pfarrer Ulrich Harst und Herr Bürgermeister Albrecht Dautel überbrachten Glückwünsche. Sie sprachen die Hoffnung auf eine dauerhaft gute Zusammenarbeit zum Wohl aller Menschen aus, die mit ihren vielfältigen Anliegen auf uns zukommen werden.

Anschließend erfolgte eine Vorstellung des Gebäudes durch Herrn Markus Happold vom Architektenbüro BKT und die symbolische Schlüsselübergabe in Form eines großen gebackenen Hefezopfes in Schlüsselform.
Bevor die neuen Räume dann endlich betreten werden durften, wurden Gebäude und die Menschen von Dekan König mit Gebet und Weihwasser gesegnet.

Mit Sekt und verschiedenem Gebäck konnten die Besucher nun alle Räume der beiden Etagen auf eigene Faust erkunden. Auch die Pfarrbüros der beiden Gemeinden standen den Menschen offen. Musikalische Unterhaltung gab es vom Sterni-Chor, der von Herrn Joachim Obert an der Gitarre begleitet wurde.
Viele Besucher aus allen Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde füllten mit vielen guten Begegnungen und Gesprächen das Gebäude mit Leben. Und das wünschen wir uns auch für die nächsten Jahre – einen Ort zum Feiern, zum Beten, zur Begegnung und zum Wohlfühlen – für Jung und Alt.
So gilt der Dank allen Besuchern und natürlich den vielen Helfern im Vorder- und Hintergrund.

Martina Dermati

Impressionen vom Tag der Gesamtkirchengemeinde 2018

„Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“

In diesem Jahr stand der Tag der Gesamtkirchengemeinde ganz im Zeichen des diözesanweiten Prozesses „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“.

Die Gemeindehalle in Walheim kam an ihre Kapazitätsgrenzen, aber es war eine beeindruckende Erfahrung, so viele jugendliche FirmbewerberInnen, so viele Familien und Gemeindemitglieder zum Gottesdienst willkommen heißen zu dürfen. Die Kinder gingen nach der Begrüßung in die Kinderkirche während es im Familiengottesdienst um den oben genannten Prozess ging.

Die Ansprache hielt Frau Angelika Kamlage, die das Prozessteam der Gesamtkirchengemeinde seit gut einem Jahr begleitet. Die Predigt und die kurze Gesprächseinheit nach dem Gottesdienst diente dazu, die erarbeiteten Visionen vorzustellen; das Prozessteam erhofft sich weiterhin über die Rückmeldungen konkrete Ideen zur Umsetzung der Ziele in die Praxis. Über die Ergebnisse werden Sie nach der Sichtung in geeigneter Weise informiert.

Im Anschluss daran bot das gemeinsame Mittagessen die Möglichkeit zur Begegnung; an einigen Tischen wurde aber auch intensiv über die Thematik weiter diskutiert. Allen, die sich inhaltlich eingebracht haben mit ihren Anregungen und Impulsen, aber auch mit ihren Fragen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Dank aber auch an alle, die diesen Tag in jeder erdenklichen Weise vorbereitet und durchgeführt haben.

Hans R. Drescher, Pfarrer

„Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“

In unserer Gesamtkirchengemeinde trifft sich seit September 2016 in regelmäßigen Abständen – im Auftrag der Kirchengemeinderäte - ein sog. Prozessteam, um diesen Weg auch in unserer Gesamtkirchengemeinde zu initiieren. Allem Wunsch nach Aufbruch und Perspektivenwechsel liegt ein innerer Weg zugrunde, der umschrieben werden könnte mit den geistlichen Haltungen „ERWARTEN – LASSEN – VERTRAUEN – WERTSCHÄTZEN“. Wir möchten Sie einladen, diesen Weg mit uns zu gehen und zu gestalten.