Kirchengemeinde St. Christophorus Gemmrigheim

Der Patron der Pfarrkirche ist der Heilige Christophorus.

Die Pfarrkirche wurde 1957 durch Weihbischof Sedlmeier eingeweiht. Die Seelsorgestelle Gemmrigheim wurde 1966 zur Pfarrei erhoben.

 Adresse der Kirche: Gemmrigheim, Stiftsstraße 8

Zur Pfarrei gehörten zunächst 5 Ortschaften; heute gehören dazu die Teilorte: Hessigheim und Mundelsheim

Marienkirche in Kirchheim

Die Marienkirche wurde von 1960-1962 gebaut und bietet Platz für 230 Besucher. Eingeweiht wurde sie am 21. Juni 1964 von Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht.

Betritt man die Kirche, fällt der Blick zuerst auf den Altar und den großen aus Holz geschnitzten Flügelaltar an der Wand. Dieses Kunstwerk ziert seit 1988 die Chorwand. Der Bildhauer Franz Donner aus Graz (Österreich) hat dieses von der Gemeinde in Auftrag gegebene Werk geschaffen. Der Flügelaltar ist 4 Meter hoch, aufgeklappt 3 Meter breit und wiegt rund 400 kg und hat die Geheimnisse des Rosenkranzes zum Inhalt. Wer genau hinschaut erkennt aber auch Gebäude aus der Umgebung wie z. B. die evangelische Mauritiuskirche und das Kirchheimer Rathaus; die Pfarrkirche Heilig Kreuz und die evangelische Cyriakuskirche aus Bönnigheim sowie den Michaelsberg. Hätte es damals schon die Seelsorgeeinheit „Mittlerer Neckar Michaelsberg“ gegeben, so hätte der Künstler sicher auch zu Besigheim oder anderen dazugehörigen Orten einen Bezug hergestellt. Die dargestellten Personen – z.B. Handwerker und Wengerter mit ihren Handwerkszeugen – stellen die Verbindung zur Gegenwart her. Das Leben Jesu ist nicht eine historische Gegebenheit, die 2000 Jahre zurückliegt und uns heute nichts mehr angeht. Sondern Jesus ist immer gegenwärtig. Der Gekreuzigte hängt an einem Baum mit großen Wurzeln. Die rote Altarrückwand, die farblich den Bezug zum Kreuzweg herstellt und erst 1998 angesetzt wurde, schafft die Verbindung zwischen dem Kreuzesbaum und dem Tabernakel.