Neue Homepage der Martinusgemeinschaft

Link zur europäischen Homepage https://www.martinuswege.eu

 

 

Bericht vom 5. Pilgerforum in Nürnberg am 25.10.2025

Am Freitag, 24.10.1025 wartete der Café-Bus „Doppelleckerbus“ vor der Jakobskirche in Nürnberg auf die Pilger und Besucher und lud zum Kaffee und Kuchen ein.

Abends berichteten der ehemalige Pastor Michael Malcin und die beurlaubte Lehrerin Helene Volkensfeld bei ihrer Buchvorstellung „Abgefahren“ in der Kirche von ihrer Reise auf dem Jakobsweg nach Spanien.

Am Samstag feierten die Besucher zusammen mit den Sternpilgern den feierlichen Eröffnungsgottesdienst in der Jakobskirche. Pfarrer Schott betonte in seiner Eröffnungsrede, dass er sich immer einen solch gut besuchten Gottesdienst wünscht, der bis auf den letzten Platz besetzt war.

Frau Pastorin Zeiher verglich in der Predigt das Pilgern, bei dem man viel erlebt, mit der Beherbergung von Pilgern, wo dem man nicht selbst pilgert, aber die Erlebnisse mit den Pilgern teilt.

Die Besucher des Gottesdienstes hielten sich anschließend an den Infoständen im Foyer und im Chorraum der Kirche und im Gemeindesaal im 2. Stock auf. In den Räumen von St. Elisabeth wurden zudem zehn Vorträge und Workshops angeboten.

Gerlinde und Otto Abele vertraten die Diözese Rottenburg-Stuttgart und stellten das vielfältige Pilgerland Baden-Württemberg und insbesondere den Martinusweg im Chorraum der Kirche den vielen Besuchern des Pilgerforum vor.

Die verschiedenen St.Jakobusgesellschaften zeigten den Jakobsweg in seiner Vielfalt, der Wolfgangweg wurde nach Aussage des Pilgerführers bis nach St. Wolfgang in Österreich erweitert und die Pilgergemeinschaft in Augsburg hat bereits ihr Programm zum Samstagspilgern für 2026 vorgestellt. Es gab einen Podcast, der ADFC stellte mit der ev. Kirche das Radpilgerweg-Netz vor, die verschiedenen Pilgerwege im Bistum Essen, den Dürerweg, den Jerusalemweg, den europäischen Pilgerweg VIA NOVA und vieles mehr. wurden präsentiert. Den Flyer mit den Informationsständen sowie den Vorträgen und Workshops können Sie durch Anklicken des Links aufrufen.

Wir hatten tolle Gespräche mit den Besuchern und konnten an den Informationsständen im Gespräch unsere Erfahrungen austauschen und Neues kennenlernen.

Text und Bilder

Otto und Gerlinde Abele

Pilgern zu spirituellen Orten in Ludwigsburg

Am Samstag, 26.07.2025, trafen sich 6 Pilger, um zu ausgewählten spirituellen Orten in Ludwigsburg zu pilgern. Nach der Begrüßung und dem Start am Bahnhof ging es zum Solitudeplatz, auf dem die ehemalige Synagoge stand und heute noch der Grundriss dieser Synagoge auf dem Platz zu sehen ist. Auf diesem Platz stehen die nachgebildeten Koffer von Personen, die in der Nazizeit in die Konzentrationslagern deportiert wurden und dort gestorben sind.
Im Impuls wurde die Geschichte einer Familie im Jahr 1939 nacherzählt, die dem Konzentrationslager entronnen war und von der Regierung noch erlaubt wurde nach Großbritannien auszureisen. Der Begriff „Schutzhaft“ wurde erläutert. Die Inhaftierten sollten nach diesem Gesetz vor dem Volkszorn geschützt werden. Die Beschuldigten wurden durch die Schutzpolizei oder von der Gestapo ohne Gerichtsverfahren und ohne zeitliche Begrenzung inhaftiert, die meisten Verhafteten wurden danach ins KZ abgeschoben und sind dort gestorben. Quelle: Landesarchiv Sachsen-Anhalt: „Geschichte erleben“ Heft 1 Repressionen im Nationalsozialismus.
Das nächste Highlight war die ev. Stadtkirche auf dem Marktplatz. Zuerst genossen wir das Orgelkonzert, dann erhielten wir eine Kirchenführung mit kirchenpädagogischen Ansatz. Diese Stadtkirche ist im barocken Stil erbaut worden mit klaren Linien und Symmetrien, die Ausschmückung ist schlicht und nicht so üppig wie in den barocken Kirchen in Oberschwaben. Überall ist das Kürzel EL von Herzog Eberhard Ludwig, innerhalb und außerhalb der Kirche angebracht.

Nach der Kirchenführung entdeckten wir an der B27 an der Wandtafel den aus Ludwigsburg stammenden Karl Christian Friedrich Pfizer, den Gründer des amerikanischen Chemie- und Pharmaziekonzerns Pfizer, der Weltgeltung erlangt hat.
Danach wollten wir den „Alten Friedhof“ besuchen, aber das Wetter wollte es anders. Es drohte ein kräftiger Regenschauer. Kurz entschlossen besuchten wir stattdessen die Friedenskirche an der Bundesstraße.
Diakon Eberhard Seyfang, der schon seit Jahrzehnten auf der Karlshöhe tätig ist und auch schon deren Geschäftsführer war, hat uns danach auf der Karlshöhe empfangen. Er erklärte uns zwei Stunden lang auf dem Gang durch die Karlshöhe die vielfältigen diakonischen Aufgaben der Karlshöhe, wie z.B. die Unterbringung von Suchtkranken und psychisch Kranken auf der Karlshöhe und die ambulante Pflege von kranken und hilfsbedürftigen Menschen. Die diakonische Stiftung unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung und fördert arbeitslose Frauen und Männer. Erlebnispädagogik und Therapeutisches Reiten wird angeboten, die insbesondere Kindern und Jugendlichen bei ihrer Entwicklung hilft.
In der evangelischen Hochschule auf der Karlshöhe werden Diakoninnen und Diakone ausgebildet; diese können gleich vor Ort praktische Erfahrungen bei ihrer Ausbildung auf der Karlshöhe sammeln. Er zeigte uns eine Martinsstatue mit der Mantelteilung auf dem Gelände, die immer wieder die Zuschauer daran erinnern soll, wie wichtig das Teilen in den verschiedenen Alltagssituationen ist.
Zum Schluss des Pilgertages zeigte er uns in der Kirche die Fenster der Barmherzigkeit. Sein eindringlicher Vortrag über die vielfältigen Aspekte der Barmherzigkeit hat uns sehr beeindruckt. Die vielen Eindrücken und Informationen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Bilder und Text
Otto Abele
Martinusgemeinschaft

Von Martinskirche zur Martinskirche

Start war an der Martinskirche in Horrheim. 8 Pilger fuhren nach der Begrüßung von Diakon Albert Wild mit dem Reisesegen im Rucksack mit dem Bus nach Eberdingen. Nach einem kurzen Fußmarsch begrüßte uns die Mesnerin der Martinskirche, die uns die Kirche aufschloss.
Pilgerbegleiterin Andrea Jakoby erklärte uns die Geschichte dieser Martinskirche, die ihr 500 jähriges Jubiläum im Jahr 2020 feierte. 1858 erhielt der Chorflankenturm einen neugotischen Aufsatz, der das Aussehen dieser Kirche besonders macht.
Nach einer kurzen Stärkung mit Wasser, die uns die Mesnerin spendiert hat, ging es nach Riet und danach immer auf dem Radweg am Strudelbach entlang zu Fuß nach Enzweihingen zur nächsten Martinskirche. Diese erstmals im Jahr 1298 erwähnte Martinskirche ist die älteste Kirche in der Region und war die Mutterkirche aller umliegenden Kirchen und Kapellen.
Im Impuls von Albert Wild geht es um den einen Gott und den vielen Gottheiten in den Welt- und Naturreligionen, die aber immer nur von dem einen Gott handelt.
Im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts wurde die Martinskirche erweitert und im spätgotischen Stil umgebaut. Im Schlussstein ist St. Martin auf dem Pferd abgebildet.
Im Jahr 1648 wurde die allgemeine Schulpflicht in Baden-Württemberg eingeführt; der Schulmeister war zugleich Mesner, Kantor und Organist und war dem Pfarrer unterstellt.
Der aktuelle Mesner und früherer Kirchengemeinderat hat uns an diesem Pilgertag die Kirche aufgeschlossen und uns mit Geschichten über die Kirche und des Ortes kurzweilig unterhalten. Erst in den 60. und 70. Jahren diesen Jahrhunderts wurden die farbigen Altarfenster im Chor eingesetzt, die die Geschichte von Jesus Christus erzählen.

Der Bus brachte uns wieder nach Horrheim zurück. Der Abschluss des Pilgertages fand wieder in der Martinskirche statt.

Bericht und Fotos
Otto Abele

Pilgertag mit Bischof em Gebhard Fürst auf dem Martinusweg am Samstag, 10. Mai 2025

Eine Rückkehr zu den eigenen Wurzeln war der Pilgertag der St. Martinusgemeinschaft e.V. mit Bischof em Gebhard Fürst. An der Bietigheimer St. Laurentius Kirche startet die Gruppe mit dem Pilgersegen, just dort, wo Gebhard Fürst in der Kirchengemeinde und bei den Pfadfindern in seiner Jugendzeit engagiert war. Nach einer kurzen Andacht, einigen Wort zu seiner Heimatkirche, dem Gebet zum Heiligen Jahr „Pilger der Hoffnung“ und dem Pilgersegen ging es für die rund 20 Pilgerinnen und Pilger unter Wegführung von Constantin Weyrich und Geschäftsführer Achim Wicker auf dem Martinusweg in den Bietigheimer Forst. Erste Station war beim Start des Familienmartinusweges, der von Otto Abele vorgestellt wurde. Die Pilgerinnen und Pilger nutzten die Wegstrecke um mit ihrem ehemaligen Bischof und Gründer der St. Martinusgemeinschaft ins Gespräch zu kommen.

Mitten im Forst trafen die Pilger auf eine zweite Pilgergruppe aus Tamm, die an diesem Tag ebenfalls auf dem Martinusweg unterwegs waren. Nach einer Station ging es weiter zur Kirche St. Cyriakus in Besigheim, wo die Mesnerin bereits mit Getränke auf die Gruppe wartete. Die Abschlussandacht hielten Bischof em Gebhard Fürst und Pfarrer Gerhard Bundschuh gemeinsam in der Kirche. Am Ende übergab Bischof em Fürst seinen Pilgerstab an die Vorsitzende Monika Bucher, mit der Bitte diesen an seinen Nachfolger weiterzugeben. Er bedankte sich beim Vorstand und bei allen Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement, das ganz wesentlich zum großen Erfolg des Martinusweges beigetragen habe.

Der Kreuzweg und die sieben modernen Werke der Barmherzigkeit

Bericht von der Kreuzwegandacht auf dem Martinusweg in Horrheim am 18.04.2025

26 Männer und Frauen gingen am Karfreitag 18.4.2025 auf einem Teil des Themenweges über St. Martin in Horrheim.

Die Gruppe startete an der Kirche St. Martin in Horrheim. Diakon Albert Wild begrüßte die Teilnehmer des Kreuzweges mit den Worten: „Mit Jesus Christus sind wir auf dem Martinusweg auf seinem Kreuzweg. Auf den Weg nehmen wir in unserem Herzen Menschen mit, an die wir besonders denken, die uns am Herzen liegen und für die wir auf dem Weg beten wollen. Dabei orientieren wir uns an Stationen des Kreuzweges aus dem Gotteslob und verbinden die Stationen mit den Werke der Barmherzigkeit vom emeritierten Bischof Joachim Wanke.“

Ein einfaches Kreuz wurde von den Teilnehmern des Kreuzweges abwechselnd der Gruppe voraus getragen. Beim Tragen des Kreuzes wird einem erst die Symbolik des Kreuzes bewusst, was das Kreuz in seinem Leben bedeutet.

Die sieben Stationen am Kreuzweg wurden mit den sieben modernen Werken der Barmherzigkeit verknüpft. Zum Schluss jeder Station stimmten wir eine Strophe von dem Lied „Oh du hochheilig Kreuze“ aus dem Gotteslob an.

Die modernen Werke der Barmherzigkeit sind:

- Du gehörst dazu

- Ich höre Dir zu

- Ich rede gut über Dich

- Ich gehe ein Stück mit Dir

- Ich bete für Dich

- Ich besuche Dich

- Ich teile mit Dir

Diakon Albert Wild verband die jeweiligen Stationen des Kreuzwegs mit konkreten Situationen im Leben des einzelnen Menschen und mit den dazugehörenden Werken der Barmherzigkeit.

Bericht und Fotos
Otto Abele

 

Mit Martinus diözesane und andere Grenzen überschreiten

Bericht vom Auftaktpilgern von Schwaigern nach Eppingen am 12.4.2025

15 Pilger machten sich am 12.4.2025 mit dem Reisesegen der Martinusgemeinschaft bei schönem Wetter auf den Weg und pilgerten von der katholischen Kirche St. Martinus in Schwaigern nach Eppingen zur Kirche „Unsere lieben Frau“.

Der Papst hatte zum sog. Heiligen Jahr 2025 eingeladen. Mit dem Auftaktpilgern beginnen wir das Heilige Jahr. Das Motto dieses Heiligen Jahres ist „Pilger der Hoffnung“, das zum Ausdruck bringt: Das Leben ist ein Unterwegssein, oft verbunden mit der Frage nach dem Sinn und sich immer wieder neu auf die Suche zu machen.

Nach einer kundigen Führung durch die Kirche St. Martinus mit Erläuterung zur Drehung der Kirche in die West-Ost-Richtung und einer drehbaren Figur mit St. Martin auf dem Pferd und der Beschreibung der Fenster mit St. Martin und dem Hl. Adalbert sowie der eindrucksvollen Credo-Fenster, gestaltet von Josef de Ponte. Diese Fenster kommen beim Durchfluten durch der Abendsonne besonders zur Geltung.

Diese Fenster sind auf der Homepage von der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter der Adresse https://www.drs.de/ansicht/artikel/glaubensbekenntnis-in-glas.html beschrieben.

Auf dem Pilgerweg von Schwaigern nach Stetten a.H. kamen wir am Friedwald vorbei und machten am Rand Halt. Der Impuls von Diakon Albert Wild hatte von Leistung und Stress zum Thema, geschrieben von Martin Kessel. Danach ging es weiter auf dem offiziellen Martinuspilgerweg über die Grenze der Diözese Rottenburg-Stuttgart in die Erzdiözese Freiburg. Dann ging es weiter von Stetten Richtung Eppingen. Im Hartwald machten wir Pausen zur Stärkung mit Impulsen über „Dinge, die mit Augenmaß zu erledigen sind“ von Ewald Balser und „Mut zur Lücke“ von Gustav Gründgens.

Am „Kraichgaublick“ hatten die Pilger einen guten Ausblick auf die Stadt Eppingen und einem Überblick über den Kraichgau. Nach der Rast ging es den Waldweg hinunter nach Eppingen und zur Kirche „Unsere lieben Frau“. Dort führte uns Herr Geier durch die Geschichte und den Besonderheiten der Kirche. Anschließend sangen wir zum Schluss das Lied „St. Martin, dir ist anvertraut“.

Danach besuchten wir das neben der Kirche liegende Heimatmuseum, das voller gesammelter Zeugnisse religiösen Glaubens ist.

Zum Abschluss sangen wir vor der Kirche das Lied „Möge die Straße uns zusammen führen“ und danach trafen wir uns in der nahegelegenen Gaststätte für eine Stärkung; später fuhren wir mit dem Zug zum Ausgangspunkt der Pilgerreise in Schwaigern zurück.

Bericht Otto Abele
Fotos Otto Abele und Alexander Schwab

Martinus trifft Kommerz

Bericht vom 3. Regionaltag am 23.03.2025 in Ludwigsburg

Insgesamt zehn Aussteller, darunter die Vertreter der Martinusgemeinschaft, waren eingeladen, ihre Angebote zum Wandern und Genießen den Besuchern zu zeigen.

Der Outdoor-Ausrüster „naturzeit“ öffnete an diesem verkaufsoffenen Sonntag seinen Tür für die Besucher des Kunst- und Genussmarkts in Ludwigsburg.

Alexander Schwab, Norbert Keim und Otto Abele stellten in den Ausstellungsräumen des Outdoor-Ausrüsters den vielen Besuchern, die an diesem Tag gekommen waren, den Martinuspilgerweg vor.

Der Martinuspilgerweg ist ein europäischen Kultur- und Pilgerweg, der mit seiner Länge von ca. 2500 km von Szombathely in Ungarn über Österreich nach Deutschland und weiter nach Tour in Frankreich geht. Der Flyer „Sehnsucht wecken“ von Kirche & Tourismus zeigt die vielen Pilgerwege in Baden-Württemberg und der diözesane Flyer „ Den Weg teilen“ bietet Angebote für das Pilgern an vielen Samstagen im Jahr an.

Der Flyer „Pilgern mit Leib und Seele“ gibt Anregungen zum Pilgern im Dekanat Ludwigs-burg und in näherer Umgebung, erarbeitet vom ökumenischen Arbeitskreis Pilgern .

Konkrete Nachfragen nach dem Martinusweg gaben uns die Gelegenheit, die Besucher des Regionaltages nicht nur über das Angebot des Samstagspilgern sowie auch über den Themenweg von St. Martin in Horrheim, den Radpilgerweg mit einer Gesamtlänge von 130 km hier in der Gegend und über den Meinradweg und auch über den Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst zu informieren.

Für den outdoor-Ausrüster war es an diesem Jahr offensichtlich wichtig, den Besuchern des Geschäfts nicht nur günstige Ausrüstung zum Wandern, sondern auch Informationen zu den vielfältigen Wandermöglichkeiten in der Region anzubieten und die Gäste mit Kaffee und Kuchen und Fingerfood zu bewirten. Direkt neben dem Geschäft war ein Wagen mit einem Weinausschank aufgestellt, der verschiedene Weine aus der Region anbot und viele Besucher anzog.

Beispiele für einige weitere Aussteller: Mit dem Kraichgau-Stromberg-Tourismus e.V. zu Fuß oder mit dem Rad den Kraichgau erkunden; ein Stand beschrieb die Wanderwege in Bad Urach. Die vielfältigen Angebote des Deutschen Alpenvereins DAV und des Schwäbischen Albvereins bereicherten das breitgefächerte Angebot, auch ein Weindorf am Breitenauer See nahe Heilbronn und eine Weinerlebnistour im Weinberg u.v.m. luden zum Besuch ein.

Ein langer Tisch in der Mitte des Raums war mit einer großen Auswahl an Angeboten von Flyern und Büchern ausgelegt. Interessiert nahmen die vielen Besuchern der „naturzeit“ die Flyer mit, die aufgrund der starken Nachfrage immer wieder nachgelegt werden mussten.

Bericht und Bilder
Otto Abele

Pilgertag am 6.7.2024 auf dem Martinusweg von Bietigheim nach Kornwestheim

16 Wanderer, in der Mehrzahl Mitglieder des Albvereins, wanderten unter Führung von Peter Herrmann vom Stuttgarter Albverein am 6.7.2024 auf dem Martinuspilgerweg von Bietigheim nach Kornwestheim. Am Bahnhof in Bietigheim begrüßten uns Peter Herrmann und Diakon Albert Wild, der uns mit dem Pilgersegen auf den Pilgertag einstimmte. Angesichts des Wetters schlug Herr Herrmann eine kürzere Route vor, die Großingersheim außen vor ließ. Am Rand von Bietigheim ging es durch das kleine Wäldchen Brandholz auf den Martinspilgerweg und nach einer kurzen Pause im Wald stärkten wir uns nicht nur mit Getränken sondern auch mit dem Impuls aus dem Büchle von Anselm Grüm „Aus der Ruhe kommt die Kraft“. Anschließend erreichten wir das Aussiedlergehöft Wilhelmshof. Nach einer Strecke auf dem freien Feld kamen wir zum Schloss Monrepos, das insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert von den Herzögen und Königen als Seeschloss mit dem Seegarten im englischen Landschaftsstil und für Jagden genutzt wurde. Vor dem Schloss ruhten wir uns am kleinen See aus und stärkten uns mit dem mitgebrachten Essen aus dem Rucksack.

Nach einem Ausflug in die Historie des Schlosses und der Geschichte von Alt-Württemberg durch Peter Herrmann und dem Impuls von Albert Wild „Im Rhythmus der Zeit“ von Anselm Grün ging es auf der Seeschlossallee bzw. dem Martinuspilgerweg sowie dem Planetenweg weiter. Der Planetenweg beginnt nördlich des Favoriteparks mit dem Sonnenstandort und endet am Bietigheimer Forst. Der Planetenweg ist eine verkleinerte Nachbildung unseres Sonnensystems, bei dem die Größen und die Abstände der Sonne und ihrer Planeten im Maßstab 1:1 Milliarde dargestellt sind. In dieser Verkleinerung beträgt die Entfernung zwischen Sonne und Pluto 6 km, das entspricht 6 Milliarden Kilometer im Weltall.

Nach dem Planetenweg schloss sich der Besuch des Umspannwerkes an, vorher hörten wir von Albert Wild das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse, in dem das Leben als fortwährender Prozess beschrieben wird.

Weiter ging es zum prächtigen Ludwigsburger Schloss, dessen Geschichte kurz von Peter Herrmann erläutert wurde. Entlang der Außenanlage des Schlosses wanderten wir auf dem Martinuspilgerweg weiter zur Karlshöhe und über asphaltierte Wege nach Kornwestheim zur ältesten Kirche in Kornwestheim, die ev. Kirche St. Martin mit der Tafel „Via Sancti Martini“ am Tor. Der weitere Weg führte uns durch den Stadtgarten mit seinen wunderschönen Blumen an der neueren evangelischen Johanneskirche vorbei zur katholischen St. Martinuskirche mit der Darstellung der Mantelteilung durch St. Martin an der Eingangstüre. In der Kirche endete die Wanderung von Peter Herrmann und Diakon Albert Wild mit dem geistlichen Impuls über „Glückstäfelchen“. Anschließend wurden wir im Café M im Martinihaus bzw. in der Pilgerstube direkt neben der Kirche gastfreundlich empfangen und schlossen dort bei Getränken und süßem Gebäck den Pilgertag ab.

Text und Bilder

Otto Abele

Bericht über den Jahresausflug 2024 des Kindergartens St. Martin in Besigheim

16 Kinder mit ihren 4 Erzieherinnen machten sich am Freitag, den 14.06.2024 mit dem Zug auf den Weg von Besigheim nach Bietigheim. Wegen einer kleinen Verspätung des Zuges verpasste die Gruppe den nachfolgenden Bus. Somit gingen die Kinder mit den Erzieherinnen zu Fuß vom Bahnhof zum Bietigheimer Forst, schon zu Beginn des Pilgertages eine stolze Leistung der Fünfjährigen.

Nach der Einführung über St. Martin und den Martinuspilgerweg ging es zur ersten Station auf dem Familienmartinusweg. Wir hörten die Geschichte von der Verweigerung des Martinus zu kämpfen. Die Kinder konnten sich danach beim Spielen austoben. Der Pilgerstab wurde einem Kind übergeben, und alle mussten an dieser 8-Wege-Kreuzung den richtigen Weg zur Station 2 suchen.

An dieser Station angekommen, hörten die Kinder gespannt zu, wie die Bäume überhaupt atmen und wie die winzig kleinen Münder auf dem Bild aussehen. Wie bekommt ein Baum die Nahrung, die er benötigt? Jeder Baum trinkt ca. 3 bis 4 Badewannen voll mit Wasser jeden Tag; da staunten die Kinder, wenn sie die vielen Bäume um sich herum sahen und verglichen, wie viel jeder Baum trinkt.

Jeder Baum braucht eine gute Grundlage, die Wurzeln müssen den Baum auch noch halten, wenn ein Sturm aufkommt und an den Bäumen rüttelt.

An der nächsten Station wurde die Mantelteilung von den Kindern nachgespielt und mit einem Rätsel die Kenntnisse über St. Martin abgefragt. Danach wurde der Pilgerstab an ein anderes Kind weitergereicht. Auf den Wegen sahen wir viele Schnecken, die genau untersucht wurden, besonders fiel dabei ein großer Hirschkäfer auf, der sich sofort drohend vor den Kindern aufbaute.

An der weiteren Station konnten sich die Kinder ausruhen und durften sich überlegen, wie die Bäume miteinander sprechen. Sie suchten sich verschiedene Naturmaterialien im Wald aus und rochen an den verschiedenen Gegenständen.

Die Eltern warteten schon ungeduldig auf dem Spielplatz. Kurz vor der Ankunft bekamen die Kinder selbstgebackene Gänse, die sie mit ihren Eltern teilen durften. Auf dem Spielplatz angekommen, hatten die Eltern bereits Essen und Getränke für die Kinder bereitgestellt. Auf dem großen Spielplatz konnten die Kinder spielen.

Text und Bilder -Otto Abele

Bericht vom Familientag im Bietigheimer Forst am 15.06.2024

Zwei Familien mit ihren Kindern trafen sich am Samstag, den 15.06.2024 mit dem Pilgerbegleiter und seinem Enkel am Parkplatz 1 auf dem Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst. Nach der Vorstellung des Martinuspilgerweges von Ungarn nach Frankreich und des Teilstücks auf dem Familienmartinusweg ging es weiter zur Station 1, wo die Geschichte von St. Martin und die Kriegsverweigerung erzählt wurde. St. Martin hat sich am Ende seiner Soldatenzeit geweigert am Abend des Kampfes gegen die Germanen zu kämpfen, da er nicht mehr dem Kaiser dienen wollte. Der Kaiser sperrte ihn daraufhin ein, aber am nächsten Tag gaben die Germanen auf und kämpften nicht, sodass St. Martin frei kam und von nun an nur noch Gott diente.

An dieser 8-Wege-Kreuzung mussten die Kinder den richtigen Weg suchen, was auch später in Schule und bei der Berufswahl wichtig ist.

Auf der nächsten Station des Familienpilgerwegs lernten die Eltern und die Kinder, wie die Bäume atmen. Auf der Unterseite der Blätter gibt es kleine Spaltöffnungen, wie mikroskopisch kleine Münder, auf der Oberseite schützen sich die Bäume mit einer Wachsschicht gegen die sengende Sonne. Wir lernten, wie die Bäume und wie viel sie am Tage trinken und wie die Bäume miteinander sprechen. An der Station 6 auf der kleinen und verkürzten Runde machten wir eine Pause und die Kinder hörten sich die Geschichte der Mantelteilung an und die Erzählung über die Wahl von St. Martin zum Bischof, bei der die schnatternden Gänse ihn verraten haben und teilten die selbstgebackenen und mitgebrachten Gänse mit ihren Eltern.

Text und Bilder Otto Abele

Bericht vom Auftaktpilgern am 06.04.2024 von Heilbronn nach Schwaigern

Eine Pilgergruppe von 14 Personen traf sich an der St. Peter und Paul Kirche in Heilbronn und wurde von unserem geistlichen Begleiter Albert Wild und von Martin Borgmeyer begrüßt. Martin Borgmeyer erklärte uns kompetent die Besonderheiten dieser Kirche und die Geschichte des Deutschordensmünsters.

Nach dem Impuls von Diakon Albert Wild führte unser Weg zur Kilianskirche mit den Kirchenfenstern von Josef de Ponte. Weiter ging es ohne Begleitung von Martin Borgmeyer unter Führung von Alexander Schwab nach Heilbronn-Böckingen mit Pause im Stadtpark in Böckingen in Richtung Heuchelberg, der schon von weitem zu erkennen war.

Bei schönstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen im April ging es den Anstieg zum Heuchelberg hoch. Oben angekommen gönnten wir uns bei toller Aussicht auf die Umgebung Heilbronns eine einstündige Pause im Biergarten auf der Heuchelberger Warte mit frischen Getränken.

Nach einem weiteren Impuls von Albert Wild pilgerten wir auf dem Bergrücken entlang und gelangten nach einem steilen Abstieg auf die Straße Richtung Schwaigern. In der katholischen Kirche St. Martin in Schwaigern angekommen, führte uns Frau Haas durch die Kirche und erläuterte uns die drehbare Figur von St. Martin auf dem Pferd und die Kirchenfenster, die auch Josef de Ponte - wie in der Kilianskirche - gestaltet hatte.

Die Credofenster befinden sich auf der lichtdurchfluteten Westseite. Die Fenster enthalten die figürlichen Darstellungen des Credo.

In der Werktagskapelle ist der Kirchenpatron der Kirche, der Heilige Martin von Tours, vorgestellt. Das Mittelfenster zeigt die bekannte Mantelteilung. Links ist Martins Missionstätigkeit dargestellt und rechts seine Berufung zum Bischof.

Nach dem Aufenthalt in der Kirche St. Martin machten wir uns auf den Rückweg mit der S-Bahn von Schwaigern nach Heilbronn und von dort fuhr jeder zufrieden nach Hause. Damit endete der wunderschöne und interessante Pilgertag. Vielen Dank an den Pilgerführer Alexander Schwab und an Diakon Albert Wild für die Impulse.

Bericht und Fotos: Otto Abele

Fährpilgern am 1.10.2023 von Waghäusel nach Speyer auf dem Martinusweg-Hauptweg 36-05-A/ 36-05-B

Schon kurz nach dem Bahnhof in Waghäusel kamen wir am ersten Baggersee „Erlichsee“ vorbei. Das Wetter lud zum Reinspringen ein. Schon bald führte der Weg durch Graslandschaften nach Rheinhausen. Nach einer kurzen Pause an der St. Laurentiuskirche folgten wir den Radfahrer*innen zur Rheinfähre. Am Anleger der Rheinfähre gibt es einen kleinen Imbiss, bei dem man sich mit Rheinblick stärken kann. Hier hat man die Möglichkeit den ausgeschilderten Weg 36-05 B entlang des Rheins zu Laufen oder mit der Fähre über den Rhein zu fahren und dann den nicht ausgeschilderten Weg 36-05 A weiter zu pilgern. Nach dem Übersetzen mit der Fähre zeigte uns die Wanderapp den Weg nach Speyer an. Der Wanderweg führt direkt am Rhein vorbei und lud ebenfalls mit vielen kleinen Buchten zum Verweilen und Baden ein. Schon von Weitem sahen wir die Türme des Speyrer Doms. Zum Ende der Etappe besichtigten wir noch den Dom und die anliegende Fußgängerzone. Anschließend fuhren wir mit dem Zug wieder zurück..

Bericht von Martin und Lisa

Bericht vom Radpilgern am 22.07.2023

Insgesamt 5 Pilger waren am Samstag, 22.07.2023, mit dem Rad auf einem Teilstück des Martinus-Radpilgerweges unterwegs. Nach der Begrüßung radelten wir von Besigheim nach Walheim und durch das idyllische Baumbachtal zur Ganerbenstadt Bönnigheim. Der ehemalige Schulleiter des Bönnigheimer Gymnasiums führte uns lehrreich durch die Bönnigheimer Cyriakus-Kirche und zeigte uns die Besonderheiten der Kirche mit dem gut erhaltenen und in der Zeit der Reformation nicht zerstörten Flügelaltar aus Holz. In der Mitte des Flügelaltars wird Cyriakus mit der Tochter des römischen Kaisers Diokletian dargestellt, wie er diese heilt.

Neben Esslingen und Tübingen ist der Bönnigheimer Lettner der letzte in Baden-Württemberg.

Die Orgel mit den 49 Registern ist die größte zwischen Stuttgart und Heilbronn.

Weiter ging es gemütlich mit dem Rad über Hohenstein und Kirchheim auf den Neckarradweg nach Walheim. In der Führung im Römermuseum wurde uns das Leben der Römer am Limes im 2. Jahrhundert in Walheim ausführlich erläutert und die Jupiterstatue und deren Aufbau beschrieben. Im Innern des Museums konnten wir die Bodenheizung, kombiniert mit der Wandheizung, der Römer bewundern. Auch schon vor gut 2000 Jahren gab es schon einen Abwasserkanal vom Römerhaus hin zum Neckar. Der Abschluss war in einer Gastwirtschaft in Besigheim.

Text und Bild
Otto Abele

 

Bericht vom Pilgertag mit der Familie auf dem Familienmartinuspilgerweg im Bietigheimer Forst am 24.06.2023

Am Samstag machten sich meine Frau und ich zusammen mit einer Familie auf dem verkürzten Pilgerweg durch den Forst. Nach vielen Nachfragen zum Martinuspilgerweg, der von Szombathely in Ungarn über Österreich nach Deutschland, Luxemburg über Belgien nach Tours in Frankreich führt, kamen wir nach einer kurzen Wegstrecke zur 8-Wege-Kreuzung. Wir unterhielten uns über St. Martin und seine Entscheidung vor dem Kaiser Julian, nicht mehr in den Krieg zu ziehen. Auch im Leben von Menschen gibt es Entscheidungen, die dem weiteren Leben eine Richtung geben.

An der Station 2 erkannte das Mädchen im Grundschulalter sofort, wie zwei Menschen auf einer schmalen Schnur balancierend aneinander vorbeikommen können. Nur in Zusammenarbeit können manche Probleme gelöst werden.

An der weiteren Station wurde die überlieferte Geschichte von der Mantelteilung von St. Martin mit dem frierenden Bettler vorgelesen und die Legende von den schnatternden Gänsen vor der Wahl von Martinus zum Bischof. Danach wurden leckere Gänse aus Mürbteig verteilt.

Der unterschiedliche Wuchs der Laubbäume im Bietigheimer Forst wurde erklärt und warum der Efeu an den Bäumen wächst, wie das Internet des Waldes funktioniert und wie sich die Bäume untereinander unterhalten und warum manche Baumarten sich nicht verstehen.

Nach einer informativen Wanderung und interessanten Gesprächen auf dem Pilgerweg freuen sich die Gäste auf einen neuen Pilgertag im nächsten Jahr.

Text und Bild

Otto Abele

 

Bericht vom Ausflug des Kindergartens St. Martin in den Bietigheimer Forst in 2023

Am 23.6.2023 machten sich 7 Kinder von St. Martin mit ihren Erzieherinnen mit dem Bus auf den Weg von Besigheim nach Bietigheim, um auf dem Familienpilgerweg einige Stationen zu wandern.

8-Wege-Kreuzung: Entscheidung von St. Martin nicht mehr in den Krieg zu ziehen. Er gibt seine Waffen dem Kaiser zurück.

Brücke: Bär und Riese, nur zusammen können sie die Brücke bzw. die Schnur überqueren. Hindernisse in Form von Rucksäcken auf der Schnur müssen die Kinder darübersteigen wie im Leben. Man kann auch nicht die Hindernisse im Leben einfach umgehen oder wieder zurückgehen.

Am Fürstenstand bei der Station 3 wurde die Szene mit der Mantelteilung Martins mit dem Bettler nachgespielt. Der rote Mantel wurde symbolisch mit dem Schwert in zwei Hälften geteilt.

Bei der Station 6 wurde die Szene Martin wird im Versteck von den schnatternden Gänsen verraten mit einer Puppe von der Erzieherin nachgespielt.

Die Praktikantin zeigte den Kindern spielerisch wie die Bäume trinken.

Die Bäume nehmen von den Wurzeln das Wasser auf und mit dem Licht erzeugen die Blätter der Bäume die Nährstoffe, die die Bäume benötigen.

Jeder Baum benötigt täglich 3 bis 4 Badewannen voll Wasser, was benötigt erst ein ganzer Wald ?

Die Kinder lernten, dass die Blätter auf der Unterseite lauter mikroskopisch feine Öffnungen haben, mit denen die Blätter atmen.

Nach zwei Stunden erreichte die kleine Gruppe den Spielplatz an der Station 7 Richtung Großingersheim, an dem schon die Eltern mit Essen und Trinken warteten.

 

Text und Bilder

Otto Abele

Bericht über den Pilgertag am 22.04.2023 von Löchgau nach Freudental

Die Wander- und Pilgergruppe wurde vom Pilgerbegleiter Otto Abele in Löchgau begrüßt. Die Gruppe wanderte mit dem Albverein auf einer kurzen Etappe der Mittelroute des Martinuspilgerweges, die im Jahr 2016 von Bischof Dr. Gebhard Fürst und Erzbischof Burger nahe Schwaigern feierlich eingeweiht wurde. Der Wegverlauf des 2500 km langen Pilgerweges und die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg sind im Internet unter www.martinuswege.de dokumentiert.

Die Wander- und Pilgergruppe besuchte nach kurzer Wegstrecke die Peterskirche in Löchgau. Diakon Wolfgang Müller erklärte uns kompetent die Peterskirche. Anschließend gingen wir zur Albertus Magnus Kirche in Löchgau, wo unsere Aufmerksamkeit den Fensterbildern des verstorbenen Besigheimer Künstlers Stelzig galt und der bemerkenswerten Lebensgeschichte des Kirchenpatrons Albertus Magnus dem Großen.

Auf dem ausgeschilderten Martinuspilgerweg ging es bei herrlichem Wanderwetter zur Löchgauer Berghütte. An der Berghütte ist neben der Schutzhütte für Wengerter die Übersichtstafel mit dem Wegverlauf des Martinuspilgerweges und die Geschichte des Pilgerwegs aufgebaut.

Nach einem Impuls über Martinus verließen wir den Pilgerweg und wanderten oberhalb von Freudental zur evangelischen Kirche dort. Herr Bertet junior und sein Vater erläuterten uns die Geschichte der Kirche. Kundig und geschichtlich fundiert wurden die Wanderer durch den Ort Freudental geführt. Gespannt lauschten wir den Ausführungen über die Ansiedlung der Juden in Freudental, dem Bau der Synagoge und die Umstände des Schlossbaus.

Nach den vielen Eindrücken und Informationen kehrten die Wanderer zum Abschluss des Pilgertages nach der Rückkehr in Löchgau in die Gaststätte „Alte Kelter“ ein.

Text und Bild: Otto Abele

Bericht vom Kreuzweg in Horrheim am Karfreitag, 7.4.2023

24 Pilger machten sich auf den Kreuzweg, das Kreuz wurde voraus getragen. Wir starteten um 15 Uhr auf dem Martinusthemenweg an der katholischen Kirche St. Martinus in Horrheim.

Auf sieben Stationen, auf einem Teil des Martinuspilgerwegs, in der evangelischen Kirche und an der neuapostolischen Kirche wurden die sieben modernen Werken der Barmherzigkeit von Bischof Wanke vorgestellt und von Diakon Albert Wild interpretiert und mit Leben gefüllt.

Die einzelnen Werke sind:

1. Einem Menschen sagen: Du gehörst mir
2. Ich höre dir zu
3. Ich rede gut über dich
4. Ich gehe ein Stück mit dir
5. Ich teile mit dir
6. Ich besuche dich
7. Ich bete für dich

Den Reisesegen erhielten wir zum Abschluss von Diakon Albert Wild in der Kirche St. Martinus.

Text und Bild: Otto Abele

Bericht über den Pilgertag am 1.4.2023

Zum Auftakt des Pilgerjahres 2023 trafen sich 17 Pilger trotz schlechter Wettervorhersage in der Kirche St. Martinus in Kornwestheim mit dem schönen Relief von der Mantelteilung an der Eingangstür. Alexander Schwab führte uns bei sehr schönem Wetter zum Pilgern von Kornwestheim nach Ludwigsburg, Rita Schwab half im Hintergrund, wenn nötig.

Auf dem Weg zur Karlshöhe machten wir Halt in der evangelischen Martinskirche in Kornwestheim mit einer kurzen Führung durch die Kirche.

Diakon Albert Wild und Andrea Jakoby, Pilgerbegleiterin, waren die geistlichen Begleiter auf diesem Pilgerweg.

 

Die Texte von Tobias Petzold haben uns auf dem Pilgerweg begleitet wie z.B. ein Auszug aus dem Text „Weg“:

Ich bin der Weg.
Ich war vor dir
und werde sein,
wenn du nicht mehr bist.
Eure Schritten hinterließen
ihre Spuren auf mir,
.....

In der Kirche in der Karlshöhe erzählte uns Diakon Seyfang über die Entstehung der Karlshöhe mit ihren vielfältigen Aufgaben wie z.B. Altenhilfe, Hilfen für Menschen mit besonderen sozialen und psychischen Problemen und Hilfen für Menschen mit geistiger Behinderung, die Kinder- und Jugendhilfe, therapeutische Werkstätten und der Gebrauchtwarenladen. Auch ist dort die evangelische Hochschule untergebracht.

Für die Pilger ein wahrer Ort des Teilens im Sinne von St. Martin.

Die Fenster in der Kirche stellen die Werke der Barmherzigkeit dar.

Der Abschluss des Pilgertages wurde zusammen im Café Schlosswache in Ludwigsburg gefeiert.

Text und Bild: Otto Abele

Diözesanwallfahrt auf den Spuren des Heiligen Martin vom 30.5.bis 3.6.2023

Worms - Mainz - Trier - Luxemburg - Speyer

"Es war eine tiefgreifende Erfahrung" - mit diesem Satz fasst Bischof Gebhard Fürst für sich die Diözesanwallfahrt nach Worms, Mainz, Trier, Luxemburg und Speyer zusammen. Für die rund 150 Pilgerinnen und Pilger aus der ganzen Diözese Rottenburg-Stuttgart waren es erfüllte Tage, die ihnen den Heiligen Martin an historischen Orten sehr nahe gebracht haben. Rundum glückliche Gesicht waren beim Abschluss in Speyer zu sehen.

Der Start war im Wormser Dom mit einem Pontikalamt, bei dem Pax Christi eine Szene aus dem Leben des heiligen Martin vorspielte und Führungen durch Worms auf den Spuren von Sankt Martin und zu Orten des Teilens. Am zweiten Tag pilgerten die Teilnehmer von Bodenheim zum Mainzer Dom. Dieser Pilgertag mit Bischof Peter Kohlgraf war gleichzeitig die offizielle Eröffnung des Martinusweges im Bistum Mainz. Tag 3 in Trier stand ganz im Zeichen von Sankt Martin: historische Stadtrundgänge auf den Spuren des Heiligen, ein Pontifikalamt mit Bischof Stephan Ackermann und ein Filmabend mit Podiumsgespräch mit Prälat Werner Redies, Hans-Georg Reuter aus Trier und Pastoralreferentin Christa Hecht-Fluhr. Grenzüberschreitend wurde es an Tag vier mit einem Fußpilgern von Igel nach Wasserbillig in Luxemburg. In Luxemburg Stadt standen wieder Führungen an und ein Pontifikalamt mit Kardinal Jean-Claude Hollerich. Musikalisch und fröhlich war der Abschlussabend, bevor am letzten Tag in Speyer der Abschluss im Dom stattfand, wo das Vater-Unser in Gebärdensprache gemeinsam gebetet wurde.

Eine große Bereichung war das private Chorensemble "Uncinus" um Professorin Dr. Inga Behrendt und Absolvent Johannes Tress, sowie Domorganist Georg Oberauer, die diese Wallfahrt auch zu einem musikalisch einmaligen Erlebnis machten.

Achim Wicker, Geschäftsführer der St. Martinusgemeinschaft und zuständig im Bistum für den Fachbereich Pilger und Wallfahrtsorte und Verena Ernst, Fachbereich Kirche und Tourismus hatten die Wallfahrt organisiert.

Erstmals war die neue Standarte der St. Martinusgemeinschaft bei den Pontifikalämtern mit dabei. Ein Höhepunkt war die Weihe der Fahne durch Bischof Fürst in der Kirche in Igel. In Worms, Bodenheim und Igel wurden zudem an den Kirchen Gussschilder "Via Sancti Martini", welche die Zugehörigkeit zum europäischen Martinusweg auszeichnen, an den Kirchen gesegnet.

Der Dank gilt unseren Gastgebern und Worms, Bodenheim, Mainz, Trier, Igel, Wasserbillig, Luxemburg und Speyer für das gemeinsame "Weg teilen" und die großartige Gastfreundschaft. Ein besonderer Dank auch an alle, die diese Wallfahrt ermöglicht haben, sowie den wunderbaren Chor und die Busbegleitungen aus den Dekanaten.

Impressionen von der Wallfahrt:

Segnung der Tafel an der St. Martinskirche in Worms: Carolin Bollinger, Bischof Gebhard Fürst, Achim Wicker und Domprobst Tobias Schäfer bringen die Tafel an

Bischof Peter Kohlgraf pilgert ein Stück des Weges von der Laubenheimer Höhe nach Mainz mit der Gruppe

Wolfgang Bucher und Otto Abele mit den Fahnen beim Einzug in den Trier Dom

Bischof Gebhard Fürst, Bischof Stephan Ackermann und Domkapitular Paul Hildebrand im Trier Dom

Die Teilnehmer:innen vor dem Trierer Dom

Die Pilger:innen an der Mosel kurz vor der Grenze nach Luxemburg

Im Dom zu Speyer, wo der Chor die Pilger:innen noch einmal begeisterte

Achim Wicker und Verena Ernst

Viele weitere Bilder und ausführliche Bericht zu jedem Tag finden Sie unter https://www.drs.de/liveticker.html#c9676 und drs.de

Bericht auf der Homepage des Bistums Mainz

Bericht auf der Homepage des Bistums Trier

Text: Achim Wicker, Fotos: Arkadius Guzy, DRS und Otto Abele

 

Ausflug der Kindergartenkinder von St. Martin aus Besigheim auf dem Familienmartinusweg in 2022

Am sonnigen Freitag, den 24.6.2022 pilgerten die fünf- bis sechsjährigen Kinder vom Kindergarten St. Martin mit ihren Erzieherinnen auf dem Familienmartinusweg im schattigen Wald im Bietigheimer Forst.

An der ersten Station, der 8-Wege-Kreuzung, erhielt ein Kind mit dem verzierten Pilgerstab den Auftrag, den richtigen Weg zu Station 2 zu finden.

An der Station 2 auf der Brücke mussten die Kinder das Problem lösen, auf einem schmalen Weg über die Brücke, dargestellt mit einem Seil, aneinander vorbeizukommen. Nur in Zusammenarbeit miteinander kamen die Kinder auf die andere Seite der Brücke.

An der Station 3 wurde von den Kindern das Martinusspiel mit der Mantelteilung aufgeführt.

An der Station 6 auf dem Familienmartinusweg zeigten die Erzieherinnen mit einer Handpuppe, wie St. Martin vor der Wahl zum Bischof von den Gänsen mit ihrem Geschnatter verraten wurde. Nach dem Lösen der Quizaufgaben über St. Martin, über den die Kinder informiert waren, bekam jedes Kind von den Erzieherinnen ein Überraschungstütchen mit selbst gebackenen Gänsen.

An der Station 7, dem Grill- und Spielplatz, konnten die Kinder sich ausruhen und spielen. Die Elternbeiräte besorgten das Essen und die Getränke, und alle konnten sich nach diesem sonnigen Tag stärken. Das war wirklich ein schöner Ausflug. Die Kinder erzählen nach Angaben der Erzieherinnen jetzt noch davon. Der Ausflug soll im nächsten Jahr wiederholt werden.

Otto Abele

Der heilige Martin (11. November)

Am 11. November feiert die Kirche das Fest des heiligen Martin von Tours. Du kennst ihn sicher besser unterm dem Namen St. Martin!

Martin wurde um das Jahr 317 in Ungarn geboren. Bald nach seiner Geburt zogen seine Eltern nach Italien. Martin und seine Eltern waren Heiden. Spielkameraden erzählten Martin von Jesus. Martin wollte auch ein Freund von Jesus werden, aber das durfte er seinen Eltern nicht erzählen, weil sein Vater die Christen nicht mochte.

Mit 15 Jahren musste Martin auf Wunsch seines Vaters Soldat werden. Wenige Jahre später wurde er Offizier. Offiziere hatten Diener, von denen sie sich bedienen ließen. Nicht so Martin. Er hatte sich die Geschichte von Jesus gemerkt, der seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte. So putzte er sich die Stiefel selber und aß mit seinem Diener an einem Tisch.

Am Stadttor von Amiens in Frankreich teilte Martin im Jahr 334 seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Du kennst diese Geschichte ganz bestimmt.

Bald darauf wurde Martin getauft. Er verließ das Heer und wurde zum Priester geweiht. Im Jahr 371 wurde er Bischof von Tours. Eigentlich wollte er das gar nicht. Die Legende erzählt, dass sich Martin im Stall vor den Menschen versteckt hatte. Die Gänse aber haben ihn mit ihrem Geschnatter verraten. Und so ist Martin dann doch zum Bischof geweiht worden. Martin wurde über 80 Jahre alt. Er wurde schon zu Lebzeiten von den Menschen sehr verehrt.

Übrigens: Während die Gedenktage vieler Heiligen auf ihren Todestag fallen, macht der heilige Martin eine Ausnahme. Er starb am 08. November 397, man feiert ihn aber am 11. November. Das ist so, weil der 11. November schon vor vielen Jahrhunderten ein Feiertag für die Bauern war.

Martinsbräuche

Am Festtag des heiligen Martin ziehen auch heute noch Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Oft wird die Legende vom heiligen Martin und dem Bettler vorgelesen oder von einem Reiter im Martinsgewand gespielt. Manchmal endet der Zug an einem Platz, an dem ein Martinsfeuer entzündet wird. An einigen Orten werden auch Martinsbrezel oder Martinswecken geteilt. In diesem Brauch steckt der Hintergrund des Teilens: Martin hat seinen Mantel mit dem Bettler geteilt. In Anlehnung an die Gänse, die den heiligen Martin im Stall verraten haben, gibt es traditionell zum Martinsfest die Martinsgans.

Eine Martinslaterne

Vielleicht denkst du jetzt: Aus dem Alter bin ich aber raus! Laternen habe ich im Kindergarten gebastelt… Aber sei mal ehrlich, so eine Laterne hat was und ein Martinszug ist auch heute noch irgendwie schön. Wenn du keine Lust auf die gute alte Papierlaterne hast, habe ich hier eine neue Idee:

Du brauchst dafür eine leere Konservendose, deren Deckel sauber abgetrennt ist, damit du dich nicht schneidest.

Dann brauchst du noch einen Dosendorn (das ist so eine Art Dosenöffner mit einem Griff, an dem unten ein dicker Dorn wie ein Nagel rausguckt). Hilfreich ist ein altes Handtuch, das du von innen in die Dose steckst, wenn du die Muster einstichst. Dann kannst du die Dose gut festhalten und piekst dich auch nicht in die Finger. Nun kannst du Muster in die Dosenwand stechen. Ein Loch neben dem anderen, so kann zum Beispiel ein Stern entstehen. Am oberen Ende der Dose musst du dann noch einen Draht befestigen, damit du sie an einen Laternenstab hängen kannst. Nun fehlt nur noch eine Kerze, dann kann es losgehen!

Aus dem Buch „Das Kirchenjahr für Kinder“ von Pia Biehl

Die Eröffnung der Mittelroute des Martinusweges „VIA SANCTI MARTINI“ von Szombathely in mehreren Etappen durch Europa nach Tours

Am 26.10.2016 wurde in einer historischen Feierstunde mit Bischof Fürst, Erzbischof Burger und dem apostolischen Nuntius Nikola Eterovic an der Grenze der Bistümer Rottenburg-Stuttgart und der Erzdiözese Freiburg die Mittelroute des Martinusweges durch Europa offiziell eröffnet.

Der Europarat hat den Pilgerweg „VIA SANCTI MARTINI“ im Jahr 2005 als zweite eingetragene Kulturstraße neben dem Jakobsweg in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Diese Wege verfolgen zwei Ziele: Die gemeinsame Identität der europäischen Bürger sichtbarer und im täglichen Leben lebendiger zu machen sowie das europäische Kulturerbe zu erhalten.

Nach der Vorbereitungsphase in 2010 wurde der Pilgerweg in der Diözese und in den Dekanaten geplant und in den Kirchengemeinden durch die verschiedenen Martinusgruppen in der Diözese von Biberach über Rottenburg a.N. und Stuttgart, Ludwigsburg sowie Besigheim bis Schwaigern ausgeschildert. Der Martinusweg, der in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit den Ergänzungswegen insgesamt 1200 km lang ist, wurde von Bischof Fürst im April 2011 mit den Worten eröffnet: „Pilgern auf dem Martinusweg kann zur Spurensuche werden: nach Spuren des heiligen Martin in unserer Welt und nach Spuren Gottes in unserem Leben.“

Im Jubiläumsjahr 2016 (1700 Jahre nach der Geburt des Martin im Jahr 316) wurden von der St. Martinusgemeinschaft e.V. und den Dekanaten über das ganze Jahr hinweg viele Pilgertage im Rahmen des Samstagspilgerns angeboten, im Dekanat Ludwigsburg von Stuttgart über Kornwestheim nach Ludwigsburg und an einem anderen Samstag von Ludwigsburg nach Besigheim und von Besigheim über den Michaelsberg nach Lauffen. Die Pilger erfuhren dabei Geschehnisse und Legenden aus dem Leben des heiligen Martin, der in einer Zeit des Aufbruchs und der Veränderung lebte. Er wirkte wie kaum ein anderer in seiner Zeit als Vorbild für die Nächstenliebe. Bekannt sind die Mantelteilung und die Heilung von Kranken sowie seine Standhaftigkeit im Glauben.

Die Künstlerin Astrid Eichin webte einen Martinsmantel, der in der Mitte geteilt und mit einer goldenen Kordel zusammengebunden ist. Dieser Mantel wird als symbolisches Verbindungsstück feierlich von Diözese zur nächsten Diözese weitergereicht auf der neuen 2500 km langen Mittelroute des Martinusweges von Szombathely nach Tour. Der Weg beginnt am Geburtsort des heiligen Martinus in Szombathely und verläuft durch die Diözesen in Ungarn, Österreich, Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich bis nach Tour, wo Martin Bischof war. In der Nähe von Schwaigern übergab Bischof Gebhard Fürst den Martinsmantel an den Erzbischof Burger aus Freiburg. Der Weg des Mantels führt von Freiburg in die Diözese Speyer und danach nach Worms, wo nach der Legende Martin eingekerkert war. Neben Szombathely ist hier der zweite Ort auf der Mittelroute, an dem sich Lebens- und Glaubensspuren treffen.

Der apostolische Gesandte des Papstes N. Eterovic würdigte bei der historischen Eröffnung der Mittelroute das Engagement der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Initiativen zur Ausgestaltung des Martinsweges. Er betonte, dass Pilgern in Europa eine besondere Bedeutung habe: „Das Beispiel des heiligen Martin lädt Christen heute dazu ein, sich für den Aufbau eines Europas einzusetzen, das tiefe christliche Wurzeln hat“. Der Pilgerweg des heiligen Martin ist Symbol für die Kirche im Aufbruch.

Kurze Filme sind in YOUTUBE veröffentlicht und unter den Suchbegriffen „Martinusweg“ und „Schwaigern“ zu finden.

Otto Abele

Ökumenisch Pilgern mit den Bischöfen

Bischof Dr. Gebhard Fürst und der evangelische Landesbischof July machten sich am 22.10.2016 gemeinsam mit 300 Christen beim ersten ökumenischen Pilgertag auf den Martinusweg von Kornwestheim nach Ludwigsburg.

Anlass des Pilgertages war das Martinusjahr zum 1700. Geburtstag des heiligen Martin von Tours und das beginnende 500-Jahr-Reformationsgedenken 2017.

Der Pilgertag begann an der katholischen Martinuskirche in Kornwestheim und endete mit einer Dialogpredigt beim Abschlussgottesdienst auf der Karlshöhe in Ludwigsburg. Beide Bischöfe hoben die Glaubenszeugen und jeweils die Bedeutung des heiligen Martin und des Reformers Martin Luther hervor, die bis heute in unsere Zeit wirken.

Otto Abele