Gemeindewallfahrt 2025
Früh mussten die Wallfahrenden aufstehen am 4. Oktober, um mit dem Bus nach Maria Limbach zu fahren. Um 07.30 Uhr ging es auf große Fahrt. Die wurde etwa nach einer Stunde unterbrochen, um das allzu frühe Frühstück noch nachzubessern. Mit frischem Kaffee, Zopfbrot und Kuchen konnte man sich bei der Raststätte „Ob der Tauber“ stärken. Danach stimmte uns Pfarrer Drescher mit einem Lied und einem Rosenkranz auf das Ziel der heutigen Reise ein: Die Kirche Maria Heimsuchung in Limbach.
Die Kirche ist ein Schmuckstück des späten Rokoko und war das letzte Werk von Balthasar Neumann, der die Fertigstellung 1755 nicht mehr erlebte. Es ist eine Wallfahrtskirche und hat offiziell das Patrozinium Maria Heimsuchung. Dieser Begriff sei im heutigen Sprachgebrauch nicht positiv besetzt, begann Pfarrer Drescher die Predigt. Entstanden ist das Fest Maria Heimsuchung im Franziskanerorden im 13. / 14. Jahrhundert. Papst Urban führte es 1389 offiziell ein, um Frieden und Einheit in der Kirche zu erbitten. Dann führte Pfarrer Drescher aus, wie dieser Begriff heute zu verstehen sei. Im Lukas-Evangelium steht Maria macht sich „eilends“ auf den Weg zu Elisabeth, ihrer Base. Beide verbindet eine gegenseitige Zuneigung, denn beide sind schwanger, mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Maria, – unverheiratet und jung, – Elisabeth schon reichlich alt und ohne Hoffnung auf einen Nachkommen. Maria erkennt ihre besondere dienende Aufgabe und Elisabeth freut sich. Und hier wird deutlich, dass die Heimsuchung kein sentimentales, sondern ein diakonisches Ereignis ist, – gelebte Nächstenliebe in Bewegung. Liebe ist in diesem Sinne als Haltung zu verstehen.
Zusammengefasst also lehrt uns Maria, dass Glaube Bewegung bedeutet. Heimsuchung ist Mission in Bewegung. Maria hört, glaubt, geht, grüßt, eilt und lobt. Und dieses Lob singen wir auch im Magnifikat.
Frau Andrea Beinroth hatte sowohl die Ehre wie das Vergnügen, auf der originalen Orgel des Würzburger Hoforgelmachers Johann Philipp Seuffert zu spielen und den Gemeindegesang zu unterstützen. Ihre erfahrenen Hände erzeugten auf den rein mechanischen Spiel- und Registertraktaturen einen wunderschönen Klang.
Nach dieser geistlichen Stärkung wurde nun im Gasthaus Goger (auch Weingut) in Sand am Main zur körperlichen Stärkung übergeleitet. Das Essen wurde schnell serviert und hat allen ausnahmslos sehr gut geschmeckt. Natürlich wurde vom frischen Federweißen ebenfalls probiert. Leider fing es nun zu regnen an und dauerte auch noch an, als wir uns in Dettelbach im Café Kehl zur ebenfalls vorbereiteten Kaffeetafel einfanden. Einen Zwetschgendatschi mit einem Durchmesser von 80 Zentimeter muss man mal gesehen haben in der ältesten Konditorei Frankens, seit 1686!
Nach einer Abendandacht und einer knapp einstündigen Heimfahrt ging diese erlebnisreiche Wallfahrt dieses Jahr zu Ende. Mit einem Dank an alle Organisatoren, Durchführenden und Helfer.
Bericht und Foto: Wolfgang Eisenlauer
Dank für alle Erntegaben
In unserer Gesamtkirchengemeinde wurde an drei Sonntagen im Oktober das Erntedankfest gefeiert; und das auf ganz unterschiedliche Weise: in ökumenischen Gottesdiensten, in ganz normalen Gemeindemessen oder in Gottesdiensten mit den Kindern und Erzieherinnen der Kindergärten.
Den Mesnern und Mesnerinnen sowie den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sei herzlich gedankt für die Gestaltung der Erntedankaltäre. Ihnen, den Gemeindemitgliedern und Familien unserer Kindergartenkinder, möchte ich danken für die Lebensmittelspenden. Am Tag nach den Erntedankgottesdiensten wurden die Lebensmittel von den unterschiedlichen Tafelläden und Bestimmungsorten abgeholt.
Herzlichen Dank im Namen aller Empfänger und Empfängerinnen.
Hans R. Drescher, Pfarrer
„Handys als Kollekte“ -- Gemeinsam für Umwelt und Gerechtigkeit
Am 1. September 2025 startet die Aktion „Handys als Kollekte“, bei der alte Smartphones, Tablets und Handys zum Recyceln und Wiederaufbereiten gesammelt werden – ein Beitrag zum Ressourcensparen! Die Sammelbox wird bei allen Gottesdiensten und während der Woche im Pfarrbüro zur Verfügung stehen. Der Sammelzeitraum erstreckt sich vom 01. September 2025 bis 11. Januar 2026.
Die Aktion „Handys als Kollekte“ führen die vier großen christlichen Kirchen in Baden-Württemberg gemeinsam aus. Pro gespendetem Altgerät erhalten die kirchlichen Hilfsorganisationen „missio-Aachen“ und „Brot für die Welt“ einen finanziellen Beitrag für die Unterstützung ihrer Projektpartnerinnen und -partner im Globalen Süden.
Die Firma Jurec-IT übernimmt die sichere und zertifizierte Datenlöschung, die Sammellogistik sowie das Recycling oder die Wiederaufbereitung der Geräte.
Patrozinium Kirchheim – Maria Himmelfahrt
Am 15. August wurde in Kirchheim ein festlicher Gottesdienst zu Maria Himmelfahrt gefeiert, in dem traditionell die mitgebrachten Kräutersträuße gesegnet wurden. Anschließend haben viele Besucher und Besucherinnen bei erfrischenden Getränken, frisch gemixten Drinks, leckeren Häppchen und anregenden Gesprächen den Sommerabend gemütlich ausklingen lassen. Vielen Dank an Frau Mäteling für den stimmungsvollen Gottesdienst und an die vielen eifrigen Bäckerinnen und Bäcker sowie an alle fleißigen Hände, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben.
Edeltraud Merkle
Bericht vom Frühlingsfest in Löchgau am 25.05.2025
Das Gemeindefest der katholischen Kirchengemeinde in Löchgau begann am Sonntag bei leichtem Regen mit einem feierlichen Familiengottesdienst, der vom Chor der Gesamtkirchengemeinde mitgestaltet wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an die Sängerinnen und Sänger.
Nach dem Gottesdienst konnten die Besucher das Essen im Zelt und später die von den Gemeindemitgliedern selbstgebackenen Kuchen genießen. Vielen Dank für die zahlreichen leckeren Kuchenspenden. Die Ministranten ergänzten das Angebot mit ihren köstlichen Säften.
Ab Mittag hörte der Nieselregen auf und die Sonne schien zur Freude der Festbesucher. Kinder und Jugendliche freuten sich über das Spieleangebot rund um die Kirche. Das Musikerduo Kurz aus Bissingen sorgte mit flotter Musik für gute Unterhaltung. Ein Paar nahm die Gelegenheit zum Tanzen wahr.
Vielen Dank an die Mitglieder des Ortschaftsrats für die Vorbereitung und Durchführung des Festes und an die fleißigen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Text und Fotos
Otto Abele
Pippi Langstrumpf, komm herbei! - Fasching in Bönnigheim
Pippi Langstrumpf 1,2,3 - Pippi Langstrumpf, komm herbei!
Ja, sie kam wirklich vorbei – beim Kinderfasching am Faschingsdienstag 2025 in Bönnigheim – und hatte ihre Freunde Tommy und Annika dabei.
Natürlich durfte ihr Goldkoffer, den sie von ihrem Papa bekommen hatte, nicht fehlen. Zwei Gauner, die mitbekommen hatten, dass Pippi viel Gold hat, klauten es und verschwanden damit. Pippi, Tommy und Annika entdeckten die Gauner in der Schule, als sie sich dort - als Handwerker getarnt - versteckten. Sie jagten die beiden durch das Schulhaus und konnten sie schließlich mit Hilfe von Lehrerin Prusseliese und Pippis Vater fangen. Gott sei Dank war das Gold noch vollzählig! Die Gauner erhielten ihre Strafe, denn klauen darf man nicht.
Mit vielen schwungvollen Tänzen, Spielen, Bewegung und Spaß tauchten die kleinen und großen verkleideten Kinder in die Geschichte ein. Begeistert halfen sie Pippi die Gauner zu finden.
Vielen Dank an das Vorbereitungsteam für die schöne Geschichte und die vielen kindgerechten Spiele sowie an das Bewirtungsteam, das für das leibliche Wohl sorgte.
Ute Vogelmann
Gospelabend in Löchgau - Ein Abend voller Musik und Gemeinschaft
Am Samstagabend erlebte unsere Gemeinde einen besonderen Gospelabend, der vom Gospelchor „Gospel Voices Hausen" gestaltet wurde. Bereits beim ersten Lied konnte der Chor die Zuschauer mitreißen und eine schöne Atmosphäre schaffen.
Die Besucher hatten die Möglichkeit, durch ausgeteilte Liedblätter mitzusingen, was sie mit Begeisterung taten. Die schöne sowie herzliche Atmosphäre wurde mit einem irischen Gebet und Segen abgerundet.
Nach dem musikalischen Teil versammelten sich die Besucher vor der Kirche, um bei Gebäck und Punsch in einem gemütlichen Ambiente den Abend ausklingen zu lassen.
Wir danken allen Beteiligten und freuen uns, Sie beim Weltgebetstag in Löchgau wieder zu sehen.
Ihr Ortschaftsrat aus Löchgau
Krippenspiel 2024 in Bönnigheim
„Macht die Türen auf, macht die Herzen weit“
und hört gut zu, was in dieser besonderen Nacht geschah!
Bei der Krippenfeier am 24.12.24 in der Heilig Kreuz Kirche in Bönnigheim spielten und sangen kleine und große Kinder die traditionelle Weihnachtsgeschichte. Maria und Josef machten sich auf den Weg nach Bethlehem, wo nachts im Stall Jesus geboren wurde. Engel und Hirten begrüßten das neugeborene Kind und verkündeten große Freude.
Die ganze Gemeinde verfolgte aufmerksam das Spiel der Kinder und sang bei den Weihnachtsliedern begeistert mit.
Nicht nur für die Kinder, die sehnlichst auf das Christkind warteten, war dann endlich Weihnachten.
Wir bedanken uns herzlich bei allen mitwirkenden Kindern, den Musikern und dem Vorbereitungsteam.
Ute Vogelmann - Irene Schuster-Müller
Mistelverkauf für Adveniat
Wie in den vergangenen Jahren haben wir im letzten Advent Mistelzweige zugunsten des Hilfswerks Adveniat verkauft. Den Erlös von 520 Euro haben wir an Adveniat überwiesen. Wir bedanken uns bei allen, die unsere Aktion unterstützt haben.
Hubert Barthel und Reinhold Dengel
Rückblick auf die Veranstaltung der Mittwochsrunde „Bunt sind schon die Wälder …“
Wenn sich die Blätter golden färben, die Nächte früher hereinbrechen, auf den Feldern und in den Gärten die Ernte eingefahren ist, die Trauben gelesen und in den Fässern zum Wein reifen, dann ist Herbst.
Mit diesen Gedanken wurden die zahlreichen Zuhörer zum herbstlichen Musizieren im Gemeindezentrum in Bönnigheim begrüßt. Das Programm war ebenso bunt wie das Herbstlaub und spiegelte die vielfältigen Stimmungen von Spätsommer bis tief in den Herbst wider. Nach den Klängen der unterschiedlichen Flöten der Flötengruppe unter der Leitung von Ulrike Steiner sangen alle gemeinsam zum Abschluss das bekannte Lied von den bunten Wäldern.
Im Anschluss an den Abendsegen endete das herbstliche Flötenspiel mit einem Umtrunk, Leckereien sowie guten Begegnungen und Gesprächen. Ein herzliches Dankeschön an die Flötengruppe und das Helferteam für diese stimmungsvolle Veranstaltung.
Irene Schuster-Müller
Balsam für Leib und Seele -- Danke an Herrn Witzany für die Vorbereitung und Durchführung der 30. Wallfahrt
Die Wallfahrt der Gesamtkirchengemeinde startete am 5. Oktober um 7:00 Uhr in Bönnigheim. Nach Zwischenstopps in Gemmrigheim und Besigheim steuerte der bequeme Reisebus die Autobahnraststätte „Sindelfinger Wald“ an, wo es bei Kaffee, Tee, Hefegebäck und Kuchen eine kurze Fahrtunterbrechung gab. Die Fahrt führte aufgrund von Straßensperrungen auf Umwegen nach Zwiefalten. Unterwegs beteten wir den Rosenkranz zur Gottesmutter Maria.
Der Höhepunkt der Wallfahrt war die Hl. Messe im prächtigen barocken Zwiefaltener Münster „Unserer Lieben Frau“, die Pfr. Johney im Chor der Kirche mit uns feierte. Nach individueller Besichtigung des Münsters trafen wir uns im Restaurant „Zum Münsterwirt“. Jede und jeder fand bei guter Küche ein passendes Gericht. Anschließend blieb Zeit für einen Spaziergang z.B. im weitläufigen Klosterpark. Der Bus brachte uns durch das idyllische Lautertal nach Münsingen, wo Kaffee und Kuchen auf uns warteten.
Nach erneuter Stärkung machten wir uns auf den Rückweg. Mit einer Andacht im Bus dankten wir Gott für den schönen Tag, die friedvolle Stimmung und die gute Fahrt. Ein besonderes Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen haben, insbesondere Gerhard Witzany und Pfr. Johney für die sorgfältige Vorbereitung. Dank des Engagements von Herrn Witzany war es schon die 30. Wallfahrt, welche erfolgreich stattgefunden hat.
Hermann J. Kirchholtes
Ministranten- und Jugendausflug
Am Samstag, den 28.09.2024 fand unser diesjähriger Ministranten- und Jugendausflug statt. Ab Bönnigheim sind wir mit dem Bus und in Begleitung von Pfarrer Johney nach Speyer gefahren. Dort angekommen, ging es in den Kletterpark. Es konnten Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden geklettert werden. Nach der Vesperpause brachen wir auf zur Dombesichtigung. Wir haben den Dom von innen und außen bestaunt und viel über diesen erfahren. Außerdem besichtigten wir die einzigartige Krypta des Doms. Nach der interessanten Besichtigung sind wir mit vielen schönen Eindrücken wieder nachhause gefahren.
Vielen Dank, an alle Organisatoren und Begleiter für die Unterstützung. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.
Für Euer Jugendausschuss – Samantha Rebholz
Patrozinium in Kirchheim - Maria Himmelfahrt
Ein besonderes Fest mitten im Sommer
Nach einem festlichen Gottesdienst, der mit der Weihe der mitgebrachten Kräutersträuße endete, traf sich die Gemeinde an diesem wunderschönen Sommerabend vor der Kirche zu einem kleinen Umtrunk. Bei erfrischenden Getränken, leckeren Häppchen und guter Laune ließen zahlreiche Besucher das Fest fröhlich ausklingen.
Herzlichen Dank an Pfr. Johney und an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Birgit Arzbach, Edeltraud Merkle, Irene Schuster-Müller
Bericht vom Patrozinium in Walheim
Am Samstag, den 10. August haben wir in Walheim das Patrozinium zu Ehren der Hl. Teresia Benedicta a Cruce gefeiert. Ein Patrozinium, welches Pfarrer Johney mit den Worten einleitete: „Ich habe Ihnen einen indischen Sommer mitgebracht!“, womit er wohl die Temperaturen meinte.
Später jedoch wurden seine Betrachtungen durchaus auch „heiß“ und man verstand sehr bald, warum das so sein musste. Sehr ausführlich berichtete er von Edith Stein als Jüdin und wie sie zum Christentum konvertierte und schließlich in den Karmel in Köln eintrat. Als für Edith Stein klar war, dass sie in den Karmel eintreten wird, fährt sie an ihrem Geburtstag 1933 noch einmal zu ihrer Mutter nach Breslau, um sich von ihr zu verabschieden. „Warum hast du es (das Christentum) kennen gelernt?“ fragte die Mutter voll Sorge ihre Tochter. Beide trennen sich mit schwerem Herzen, ihre Mutter weint.
Edith Stein tritt am 14. Oktober 1934 in den Karmel ein und wird am 15. Oktober eingekleidet. Sie wird weiterhin ihre Studien fortsetzen, denn sie weiß, dass Wissenschaft und Glaube zusammengehören. In ihrer Anthropologie entwickelt sie den Menschen als Abbild der Dreifaltigkeit mit Geist, Leib und Seele.
Der Nationalsozialismus lässt Teresa Benedicta nicht in Ruhe. Nachdem sie in der Silvesternacht 1938 zu den Karmelitinnen nach Echt in den Niederlanden flieht, wird sie am 2. August 1942 von der Gestapo dort aufgegriffen. Sie wird am 9. August 1942 in Auschwitz zusammen mit ihrer Schwester Rosa und vielen anderen Juden vergast.
Vor diesem Hintergrund war es nur richtig und sinnvoll, gleich in der ersten Fürbitte für Toleranz für Juden, Christen und Muslime zu bitten. Viele Gläubige haben dieses Patrozinium dieses Jahr wieder mitgefeiert und wurden anschließend von Andrea Beinroth zu einem gemeinsamen Mahl u.a. mit selbst gebackenem Brot eingeladen. Ihr Mann Bernd hatte Stühle und Bänke hergerichtet und so manche Köstlichkeiten wurden zusätzlich noch mitgebracht. Ein Patrozinium in einer zwar kleinen, aber beständigen Gemeinde wurde mit dem Brot des Lebens, in doppeltem Wort-Sinne, gefeiert.
Wolfgang Eisenlauer
Gemeinsam gesungen, gebetet und Flötenmusik gehört
Am Mittwoch, 3.Juli hat das Flötenensemble der Volkshochschule unter der Leitung von Annette Bachmann in der Albertus Magnus Kirche in Löchgau ein Flötenkonzert gegeben. Es war eine musikalische Reise durch Europa. Zwischen den Musikstücken wurden Texte und Gebete zum Thema Frieden vorgetragen. Das Konzert war gut besucht, und die Zuhörer würden sich darüber freuen, wenn aus dieser Veranstaltung eine Tradition werden könnte. Im Anschluss klang der Abend bei Getränken und einem kleinen Imbiss auf dem Kirchplatz aus.
Reinhold Dengel
Bericht über den Jahresausflug 2024 des Kindergartens St. Martin in Besigheim
16 Kinder mit ihren 4 Erzieherinnen machten sich am Freitag, den 14.06.2024 mit dem Zug auf den Weg von Besigheim nach Bietigheim. Wegen einer kleinen Verspätung des Zuges verpasste die Gruppe den nachfolgenden Bus. Somit gingen die Kinder mit den Erzieherinnen zu Fuß vom Bahnhof zum Bietigheimer Forst, schon zu Beginn des Pilgertages eine stolze Leistung der Fünfjährigen.
Nach der Einführung über St. Martin und den Martinuspilgerweg ging es zur ersten Station auf dem Familienmartinusweg. Wir hörten die Geschichte von der Verweigerung des Martinus zu kämpfen. Die Kinder konnten sich danach beim Spielen austoben. Der Pilgerstab wurde einem Kind übergeben, und alle mussten an dieser 8-Wege-Kreuzung den richtigen Weg zur Station 2 suchen.
An dieser Station angekommen, hörten die Kinder gespannt zu, wie die Bäume überhaupt atmen und wie die winzig kleinen Münder auf dem Bild aussehen. Wie bekommt ein Baum die Nahrung, die er benötigt? Jeder Baum trinkt ca. 3 bis 4 Badewannen voll mit Wasser jeden Tag; da staunten die Kinder, wenn sie die vielen Bäume um sich herum sahen und verglichen, wie viel jeder Baum trinkt.
Jeder Baum braucht eine gute Grundlage, die Wurzeln müssen den Baum auch noch halten, wenn ein Sturm aufkommt und an den Bäumen rüttelt.
An der nächsten Station wurde die Mantelteilung von den Kindern nachgespielt und mit einem Rätsel die Kenntnisse über St. Martin abgefragt. Danach wurde der Pilgerstab an ein anderes Kind weitergereicht. Auf den Wegen sahen wir viele Schnecken, die genau untersucht wurden, besonders fiel dabei ein großer Hirschkäfer auf, der sich sofort drohend vor den Kindern aufbaute.
An der weiteren Station konnten sich die Kinder ausruhen und durften sich überlegen, wie die Bäume miteinander sprechen. Sie suchten sich verschiedene Naturmaterialien im Wald aus und rochen an den verschiedenen Gegenständen.
Die Eltern warteten schon ungeduldig auf dem Spielplatz. Kurz vor der Ankunft bekamen die Kinder selbstgebackene Gänse, die sie mit ihren Eltern teilen durften. Auf dem Spielplatz angekommen, hatten die Eltern bereits Essen und Getränke für die Kinder bereitgestellt. Auf dem großen Spielplatz konnten die Kinder spielen.
Text und Bilder -Otto Abele
Bericht vom Familientag im Bietigheimer Forst am 15.06.2024
Zwei Familien mit ihren Kindern trafen sich am Samstag, den 15.06.2024 mit dem Pilgerbegleiter und seinem Enkel am Parkplatz 1 auf dem Familienmartinusweg im Bietigheimer Forst. Nach der Vorstellung des Martinuspilgerweges von Ungarn nach Frankreich und des Teilstücks auf dem Familienmartinusweg ging es weiter zur Station 1, wo die Geschichte von St. Martin und die Kriegsverweigerung erzählt wurde. St. Martin hat sich am Ende seiner Soldatenzeit geweigert am Abend des Kampfes gegen die Germanen zu kämpfen, da er nicht mehr dem Kaiser dienen wollte. Der Kaiser sperrte ihn daraufhin ein, aber am nächsten Tag gaben die Germanen auf und kämpften nicht, sodass St. Martin frei kam und von nun an nur noch Gott diente.
An dieser 8-Wege-Kreuzung mussten die Kinder den richtigen Weg suchen, was auch später in Schule und bei der Berufswahl wichtig ist.
Auf der nächsten Station des Familienpilgerwegs lernten die Eltern und die Kinder, wie die Bäume atmen. Auf der Unterseite der Blätter gibt es kleine Spaltöffnungen, wie mikroskopisch kleine Münder, auf der Oberseite schützen sich die Bäume mit einer Wachsschicht gegen die sengende Sonne. Wir lernten, wie die Bäume und wie viel sie am Tage trinken und wie die Bäume miteinander sprechen. An der Station 6 auf der kleinen und verkürzten Runde machten wir eine Pause und die Kinder hörten sich die Geschichte der Mantelteilung an und die Erzählung über die Wahl von St. Martin zum Bischof, bei der die schnatternden Gänse ihn verraten haben und teilten die selbstgebackenen und mitgebrachten Gänse mit ihren Eltern.
Text und Bilder Otto Abele
Bericht vom Auftaktpilgern am 06.04.2024 von Heilbronn nach Schwaigern
Bericht vom Frühlingsfest in Löchgau am 09.06.2024
Bei strahlendem Sonnenschein feierte die katholische Kirchengemeinde Heilig Kreuz Besigheim das Frühlingsfest in Löchgau. Die Organisation des Frühlingsfestes wurde an Jüngere übergeben, die neue Ideen für das Frühlingsfest einbrachten. Beim Frühlingsfest unterstützten einige Kirchengemeinderäte von Heilig Kreuz Besigheim tatkräftig die Mitglieder des Ortschaftsrates Löchgau und bauten dieses Mal zum Küchenzelt die kleineren Zelte der Kirchengemeinden von Bönnigheim und Besigheim auf, die noch am gleichen Tag wieder abgebaut werden konnten. Die Biergarnituren, die sich im Besitz der Kirchengemeinden befinden, wurden vom Martinshaus in Besigheim und vom Kindergarten St. Martin abgeholt und nach Löchgau transportiert. Am Wahlsonntag fanden viele Gemeindemitglieder den Weg zur Albertus Magnus Kirche. Der feierliche Familiengottesdienst wurde vom Chor der Gesamtkirchengemeinde begleitet. Nach dem Gottesdienst saßen die Festgäste zum Mittagessen in den Zelten und unter den schattigen Bäumen zusammen. Bei Kaffee und Kuchen blieben viele noch einige Zeit sitzen und genossen den schönen Tag. Für eine super Stimmung sorgten musikalisch „Die 3 Richtigen“. Die Musiker blieben nicht nur am Platz stehen, sondern besuchten die Festteilnehmer an ihren Biertischen und unterhielten die Gäste prächtig.
Für die Kinder und Jugendlichen wurde eine Spielstraße aufgebaut. Die Ministrantinnen und Ministranten mixten wie jedes Jahr die Cocktails.
Vielen Dank für die leckeren Kuchenspenden aus der Gemeinde, und ein ganz besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solches Fest nicht durchgeführt werden kann.
Text und Bilder Otto Abele
Der Stein ist weg- das Grab ist leer!
Einen besonderen Gottesdienst mit einem Osterspiel zur Auferstehung konnten die zahlreichen kleinen und großen Gottesdienstbesucher am Ostersonntag in Bönnigheim erleben. Die Ostergeschichte wurde kindgerecht von den drei Frauen Maria Magdala, Salome und Maria erzählt und gespielt.
Der gesungene Osterruf rahmte die Geschichte ein:
„Hört gut zu, Ostern feiern wir. Hört gut zu: Darum sind wir hier.
Halleluja, freut euch sehr! Auferstanden ist der Herr, Jesus Christ!“
Die drei Frauen hatten Jesu Tod mitbekommen und wollten Jesus nach jüdischem Brauch am dritten Tage salben. Dazu kauften sie bei den Händlern, die mit einem Rap ihre Waren anpriesen, Öle und Salben. Traurig machten sie sich anschließend auf den Weg zum Grab.
Sie wussten nicht, dass Jesus inzwischen auferstanden war. Als sie am Grab ankamen, fehlte der schwere Stein, der es verschlossen hatte. Überrascht, aber auch ängstlich näherten sich die drei Frauen dem leeren Grab.
Was war passiert? Eine helle Gestalt erklärte es ihnen: Jesus ist auferstanden. Halleluja!
Zum Lied „Halleluja, lasst uns singen“ tanzten danach alle Mitwirkende einen Freudentanz.
Diese freudige Nachricht breitete sich aus. Sie ist der Grund für unser Osterfest, das wir jedes Jahr feiern. Jesus hat den Tod besiegt! Er ist auferstanden.
Ein großes Dankeschön geht an Familie Diewald für das künstlerisch gestaltete Grab, an Pia Vogelmann für das wandelbare Kreuz, an Angelika Oesterle für ihre Hilfsbereitschaft und tatkräftige Unterstützung, an Kai Vogelmann für die Liturgie, an Pia Vogelmann und Katharina Diewald für Regie und Anleitung sowie an Ute Vogelmann für Drehbuch und musikalische Ausgestaltung.
Ein besonders großer Dank geht an die mitspielenden Kinder und Jugendlichen, die ihre Aufgabe großartig gemeistert haben!
Ute Vogelmann
Danke für Ministrantendienst
Frau Julia Hartmann, Frau Pia Vogelmann und Katja Vogelmann verabschieden sich nach 10 Jahren und 9 Jahren aus dem Ministrantendienst.
Für diese Zeit des Dienstes, stellvertretend für die Gemeinde am Altar, möchte ich auch im Namen der Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte danken.
Ein besonderer Dank gilt Herrn Kai Vogelmann, der über 10 Jahre die Ministrantinnen und Ministranten der Kirchengemeinde begleitet und ausgebildet hat und diese Aufgabe nun in die Hände des Jugendausschusses zurückgibt.
Alle vier werden in einem Gottesdienst im Mai in der Heilig Kreuz Kirche Bönnigheim verabschiedet werden.
Danke Euch Julia, Pia, Katja und Kai.
Für den KGR - Hans R. Drescher, Pfarrer
Patrozinium Guthirtenkirche
Nach einem festlichen Gottesdienst - mitgestaltet vom Chor Laudamus unter der Leitung von Herrn Weyrich - war im Gemeindesaal bei einem Stehempfang die Möglichkeit zur Begegnung und leiblichen Stärkung gegeben.
Allen, die zum Gelingen des Kirchenfestes beigetragen und für das reichhaltige Büffet gesorgt haben ein herzliches Danke!
Hans R. Drescher, Pfarrer
2024 Kinderfasching Bönnigheim
Auf Schatzsuche gingen alle kleinen und großen Kinder beim 25. Kinderfasching am Faschingsdienstag in der Turn- und Festhalle in Bönnigheim.
Auf der liebevoll dekorierten Bühne spielten und erzählten die Schlümpfe von ihrem Schatz, der ihnen von Gargamel entrissen worden war. Sie nahmen die große Kinderschar in der vollbesetzten Halle mit auf die Schatzsuche. Mit passenden Spielen und Tänzen suchten sie bei den Tieren, am Wasser und in einer Schlucht. Nach der Schneeszene und dem anschließenden sportlichen Aufwärmen erhielten die Schlümpfe beim Pizzaessen den entscheidenden Tipp: Gargamel hatte den Schatz in Schlumpfhausen versteckt. Am Ende des Nachmittags konnten die Schlümpfe überglücklich ihren Schatz wieder in Empfang nehmen. Sie teilten ihn dann mit allen Kindern und sogar mit Gargamel.
Wie jedes Jahr machten die Kinder begeistert bei den traditionellen Spielen und klassischen Faschingsliedern mit. Das Leitungsteam um Irene Schuster-Müller und Ute Vogelmann legt Wert auf einen kindgerechten Fasching für Kinder ab drei Jahren, bei dem diese im Mittelpunkt stehen.
Dank des gut aufgestellten Bewirtungsteams, das in diesem Jahr aus langjährigen, aber auch neuen Mitarbeitenden bestand, war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Bei Kaffee und Kuchen, Getränken und Herzhaftem konnten sich Klein und Groß für die Schatzsuche stärken.
Vielen Dank sagen wir der Stadt Bönnigheim, dem neuen Bewirtungsteam und den Kuchenspenderinnen, der Bäckerei Tabler und der Gärtnerei Strauß für die großartige Unterstützung.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Kinderfasching im Jahr 2025. Was dann wohl das Thema sein wird? Wir sind gespannt…Sie auch?
Ute Vogelmann
Advents -und Weihnachtskonzert
Der Projektchor der Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Neckar – Unterm Michaelsberg hatte zum festlichen Advents- und Weihnachtskonzert am 17.12.23 in die Besigheimer Heilig Kreuz Kirche eingeladen. Zur Aufführung kam die Adventskantate "Stern der Verheißung" von Michael Schmoll und die "Böhmische Hirtenmesse" von Jakub Jan Ryba.
Das Programm löste so großes Interesse aus, dass die vorhandenen Plätze nicht ausreichten. Den Anfang machte die Adventskantate, in der die Sehnsucht der Menschen nach dem Erlöser zum Ausdruck kam. In der anschließenden Hirtenmesse wurde die Suche der Hirten nach dem neugeborenen Kind, wie sie in der Weihnachtsbotschaft im Lukasevangelium beschrieben wird, erzählt. Im dynamischen Zusammenspiel zwischen Solisten, Chor und Orchester wurde den Zuhörern das Geschehen bei der Geburt Christi lebendig vermittelt. Es endete in lautem Jubelgesang mit Pauken und Trompeten. Mit den berührenden Klängen des Wiegenliedes "Christmas Lullaby" von John Rutter endete das Konzert.
Die Begeisterung der Zuhörer für das gelungene Konzert wurde in dem anhaltenden Applaus und den großzügigen Spenden spürbar. Es war für den Projektchor eine große Freude mit den Solisten und Instrumentalisten zusammen zu spielen: Birgit Stoeckler, Sopran; Gertrud Eisenhard, Alt; Wolfgang Zinnbauer, Tenor; Dominik Hoffmann, Bass; Ute Burk, Querflöte; Arestides Porto, Klarinette; Susanna Venero, Horn; Christine und Fred Schuster, Violine; Dorothea Bronner, Cello; Jörg Lorenz, Bass; Alfred Deworschak, Orgel; Anton Jillisch, Trompete; Magnus Deyhle, Pauke.
Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Chorleiterin Gudrun Ulrich, die mit großem Engagement die Proben gestaltete, den Chor vorbereitete sowie Chor und Orchester sicher durch die Aufführung geleitet hat.
Edeltraud Merkle, Birgit Arzbach-Gerharth, Irene Schuster-Müller
Danke und Einladung an alle Eltern
Zunächst einmal meinen herzlichsten Dank an das Team Familiengottesdienst und Kinderkirche für die Gestaltung des Eltern-Kind-Bereiches in der Heilig Kreuz Kirche in Besigheim. Dieses Konzept wurde im Kirchengemeinderat beschlossen und eben nun umgesetzt. Wenn es aber nicht benutzt wird, nützt die gesamte Umsetzung nichts. Stimmt’s?
Als wir heute in Besigheim zum Gottesdienst gingen - wir waren ein wenig spät - haben wir hinter einer Familie mit zwei Kindern Platz genommen. Die Kinder haben zunächst toll mitgemacht, die Texte waren interessant. Die Eltern konnten sich auch konzentrieren. Aber schon die Predigt war ein wenig lange - aus Kindersicht. Und so kam es dann, dass die kleine Tochter schließlich von der Mama auf den Arm genommen werden musste. Damit war für die Eltern, die natürlich weiter aktiv am Gottesdienst teilnehmen wollten, die Ruhe und Konzentration vorbei. Was ich sonst nie tue, heute tat ich es. Ich sprach die Mama an, ob es vielleicht möglich wäre, dass ihre Tochter mit mir zum Spielbereich gehen dürfe. Mama fragte die Kleine, sie wollte. Also sind wir zwei dann zum Spielen nach hinten gegangen. Nachdem wir uns vorgestellt hatten, freute sich Hellen sehr. Hat mit Bausteinen ein, zwei, drei ganz hohe Türme gebaut. Es dauerte nicht lange, da kam ihr Bruder Hans dazu. Dann wollte Hellen noch die Geschichte von der Arche Noah hören und die habe ich ihr natürlich vorgelesen. Zum Kommunionempfang sind wir dann alle drei nach vorne gegangen und Hellen und Hans wurden gesegnet. Als der Gottesdienst zu Ende war, haben die Eltern ihre begeisterten Kinder glücklich wieder in Empfang genommen. Ich hatte das Gefühl, es hat uns allen gutgetan.
Und so war es auch gedacht. Die Gemeinde stellt den Platz zur Verfügung und der Rest ergibt sich spontan. Und so bekommen Eltern, die 24 Stunden am Tag für ihre Kinder ganz selbstverständlich da sind, auch mal eine gute halbe Stunde für sich und für einen entspannten Gottesdienst. Gottesdienst - Dienst an Gott und den Menschen!
Deshalb meine Einladung an Eltern und Gottesdienstbesucher: Achtet aufeinander und ermöglicht diesen engagierten Eltern einen Gottesdienst ohne Stress, weil ihre Kinder sich in der Kinderecke auch wohl fühlen.
Wolfgang Eisenlauer
"Wer hat sich auf Weihnachten gefreut?
Krippenspiel 2023
Wer hat sich auf Weihnachten gefreut?
Alle Kinderhände und auch einige Hände in den Bankreihen gingen nach oben. Auch die nächste Frage konnte beantworten werden: Warum freut ihr euch?
Jesus ist geboren in Bethlehem im Stall. Diese Geschichte erzählten und sangen am Heiligen Abend fast 40 Kinder beim Krippenspiel in der voll besetzten Heilig Kreuz Kirche in Bönnigheim.
„Hört zu was geschah in dieser Nacht“. Alle Gottesdienstbesucher, nicht nur die stolzen Eltern, Geschwister, Großeltern und Verwandte hörten gespannt zu, wie die Kinder die Weihnachtsgeschichte nach Lukas lebendig werden ließen.
Die Besonderheit dieser Geschichte wurde durch passende Kostüme, textsichere Kinder, aber auch durch tanzende Engel mit Kerzen und wandernde Hirten mit ihrer Schafherde unterstrichen.
Eine stimmgewaltige Gemeinde sang begeistert die klassischen Weihnachtslieder mit.
Dann war Weihnachten!
Ute Vogelmann
„Kommt, wir woll’n Laterne laufen“…!
Viele Kinder, Eltern, Großeltern und alle anderen großen und kleinen Laternenträger wollten am 11.11.2023 in Bönnigheim dabei sein. Die katholische Kirchengemeinde hatte dazu eingeladen. Es begann im Schlosshof mit dem traditionellen Martinsspiel. Der Bettler saß frierend auf der Treppe. Auf einem weißen Pferd ritt Martin herbei, hatte Mitleid und teilte seinen Mantel mit dem Bettler. Im Anschluss sangen alle das Martinslied, das vom evangelischen Posaunenchor und unserer Sängerin begleitetwurde. Alle Kinder durften sich dann eine Martinsbrezel abholen, bevor es zum Umzug ging.
„Durch die Straßen auf und nieder“…! durch halb Bönnigheim leuchteten hunderte Laternen und die traditionellen Laternenlieder klangen durch die Stadt. Das Ziel des Umzugs war das große Martinsfeuer am Freibad, gut gesichert durch die freiwillige Feuerwehr Bönnigheim.
„Ein Essenduft liegt in der Luft, ra bimmel, ra bammel, ra bumm“…! Mit Fleischkäsweck, einem vegetarischen Nudelgericht und warmen Getränken klang das Fest aus. Vielen Dank an das Organisationsteam, der Kirchengemeinde und der bürgerlichen Gemeinde Bönnigheim, der Feuerwehr, dem evangelischen Posaunenchor, der Sängerin, dem Ensemble des Martinspiels, dem Catering 23 und allen fleißigen Händen, die zum Gelingen beigetragen haben.
Wir freuen uns schon auf den Martinsumzug am 11.11.2024!
Irene Schuster-Müller
Dank für alle Erntegaben
In unserer Gesamtkirchengemeinde wurde an drei Sonntagen im Oktober das Erntedankfest gefeiert; und das auf ganz unterschiedliche Weise: in ökumenischen Gottesdiensten, in ganz normalen Gemeindemessen oder in Gottesdiensten mit den Kindern und Erzieherinnen der Kindergärten.
Den Mesnern und Mesnerinnen sowie den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sei herzlich gedankt für die Gestaltung der Erntedankaltäre. Ihnen, den Gemeindemitgliedern und Familien unserer Kindergartenkinder, möchte ich danken für die vielen Lebensmittelspenden. Am Tag nach den Erntedankgottesdiensten wurden die Lebensmittel von den unterschiedlichen Tafelläden und Bestimmungsorten abgeholt.
Herzlichen Dank im Namen aller Empfänger und Empfängerinnen.
Hans R. Drescher, Pfarrer
Gemeindewallfahrt am 07.10.2023 nach Günzburg
Es ging früh los an diesem Tag. Ziel war - wie angekündigt - Günzburg im bayerischen Schwaben. Gut 32 Menschen hatten sich eingefunden und wollten die Frauenkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ in Günzburg besuchen – und nicht nur das: sie wollten auch den Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz feiern!
Natürlich, wir wissen alle, dass Mai und Oktober die sog. Marienmonate sind. Deshalb wurde nach der obligatorischen Frühstückspause – diesmal in Gruibingen – auf der Fahrt auch ein kurzer Rosenkranz mit nur 5 Gesätzen und dazu passenden Schrittexten und Impulsen gebetet. So eingestimmt, kamen wir in Günzburg an und suchten auch sofort die Frauenkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ auf. Sie liegt direkt neben einem ehemaligen Franziskanerinnenkloster, in welchem seit langen Jahren auch das Maria-Ward-Gymnasium untergebracht ist. Eine Schule für Mädchen, so wie es auch die Absicht von Maria Ward war, Bildung für Mädchen anzubieten.
Günzburg investierte schon früh in die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, was man auch an dem von Kaiserin Maria Theresia 1757 gegründeten Piaristenkolleg erkennen kann, ein Kolleg zur Ausbildung von Jungen. Es existiert heute allerdings nicht mehr. Im Gegensatz zum Maria-Ward-Gymnasium – ohne Ordensbezug allerdings.
Trotzdem sind das Gymnasium und die Frauenkirche baulich miteinander verbunden, was man sowohl außen wie im Innern der Kirche auch sofort sieht. Es gibt einen verglasten Chor, der für die Maria-Ward-Schwestern reserviert war. Darüber eine wunderschön klingende zweimanualige Siemann-Chor-Orgel.
Dort feierten wir mit Pfarrer Drescher einen Gottesdienst, um uns anschließend natürlich den Kircheninnenraum noch genauer anzuschauen. Dominikus Zimmermann hat hier prachtvolles geschaffen. Wunderbare Fresken an der Decke und eine absolut bemerkenswerte Stuckatur. Vor allem die Dreidimensionalität z.B. der Putten war bewundernswert, wenn sie eine vergoldete Rosenranke in Händen halten, die sich aus dem Fresko heraushebt. Zentral in der Mitte über dem Hochaltar dann das Gnadenbild der Sieben Schmerzen Mariens, was eigentlich kein Bild, sondern eine wunderbare Plastik des Bildhauers Christoph Rodt ist.
Nach einem sehr schmackhaften Mittagessen konnten wir uns noch die sehr schön renovierte Altstadt Günzburgs anschauen, bevor es wieder in Richtung Heimat zurück ging. Nicht ohne in Seligweiler noch einen nachmittäglichen Kaffee mit Kuchen genießen zu können.
Wolfgang Eisenlauer
Patrozinien und Verabschiedung
Unsere Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Neckar - Unterm Michaelsberg hat bewegende Wochen hinter sich.
Da waren zunächst die Patrozinien Heilig Kreuz in Besigheim und eine Woche später in Bönnigheim. Beide hat Pfarrvikar Ephrem Khonde mit den jeweiligen Gemeinden gefeiert, weil das auch seine Verabschiedung war aus unseren Kirchengemeinden. Er wird nach Heidenheim versetzt, so wie er das mit der Diözese verabredet hatte.
Abschiede sind immer sehr individuell und tun auch manchmal weh. Natürlich hat der Gesamtkirchenchor beide Patrozinien mit seinem Gesang begleitet. Und wie es zu erwarten war, in Besigheim abschließend mit dem Danklied „Rejoice in the lord alway“ „Erfreuet euch im Herrn allzeit“. Das war auch im Wesentlichen die Intention von Pfarrer Khonde. Er geht zwar, aber das ist kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Er hat eine neue Gemeinde gefunden, es geht weiter, genauso wie es in Besigheim und Bönnigheim weiter gehen wird.
Und so klang es dann auch in Bönnigheim, wo der Kirchenchor durch einen Projektchor verstärkt wurde. Und es wurden natürlich auch ein paar afrikanische Lieder aus der Heimat von Pfarrer Khonde gesungen: „Siyahamba“ - „Wir wandern im Lichte Gottes“ und zum Gloria „Kembo Alleluja“. Da bewegten sich bei den Sängerinnen und Sängern plötzlich die Hüften, genauso wie bei den Gottesdienstbesuchern.
Für ihn persönlich gab es in beiden Gemeinden eine flüssige Wegzehrung, Weine aus Besigheim - was sonst. Zusätzlich hat der Vorsitzende des Kirchengemeinderates in Besigheim noch einmal den Sammelkorb aktiviert, um das Hilfsprojekt im Kongo noch einmal zu unterstützen. Und in Bönnigheim wurde ein Bildband mit persönlichen Widmungen erstellt.
Mit einem irischen Segenslied wurde Pfarrer Ephrem Khonde schließlich verabschiedet: “Und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand“.
Wolfgang Eisenlauer
Patrozinium Walheim
Wird häufig als der „Geburtstag“ einer Kirche bezeichnet. Tatsächlich aber ist es das „Titelfest“ oder Patronatsfest des Schutzheiligen, in diesem speziellen Fall der Schutzheiligen Edith Stein.
Ihren zweiten Namen Teresia Benedicta a Cruce nahm sie an, als sie in den Karmel eintrat, also Karmelitin wurde. Diesen Schritt hat die mutige Jüdin aus Selbstschutz und Schutz für ihre Familie vollzogen. Und obwohl sie nach Holland emigrierte, holte sie das NS-Regime wieder ein. Edith Stein war eine mutige Frau. Als Jüdin geboren, wurde sie katholisch und am 1. Januar 1922 getauft. Edith Stein war auch selbstbewusst. Sie war eine Mittlerin zwischen Juden und Christen. Vor allem aber konnte sie zu den politischen Vorgängen der damaligen Zeit nicht schweigen.
Viele Christinnen und Christen feierten das Patrozinium am 5. August in einer Heiligen Messe mit Pfarrer Drescher. Edith Stein, die Schutzheilige, auch Vorbild? Schauen wir uns um! Was passiert heute, was geschah damals. Was tat Edith Stein damals, was könnten wir von ihr lernen? Nicht schweigen, zu den politischen und sozialen Umtrieben, das ganz sicherlich. Und mutig diese Umstände benennen. Aufrütteln und mahnen.
Nach dem Gottesdienst waren die Anwesenden zu einem Imbiss eingeladen, so dass das Gemeindehaus in Walheim seinem Namen wieder alle Ehre machte. Fleißige Helfer und Helferinnen hatten Kuchen gebacken, Bier und Wein besorgt und unzählige Platten mit Schnittchen vorbereitet. So wurde aus dem geistlichen Fest noch ein sehr wohltuendes weltliches.
Wolfgang Eisenlauer
































