Herzlich willkommen auf der Homepage unserer Gesamtkirchengemeinde

Einladung zum Tag der Gesamtkirche am Sonntag, 19.01.20 um 10.00 Uhr

Eucharistiefeier und Kinderkirche zum Tag der Gesamtkirchengemeinde

in der Käsberghalle Mundelsheim mit anschließendem Mittagessen

Wie sieht’s aus? Wahl der Kirchengemeinderäte und Pastoralräte am 22. März 2020

Am 22. März 2020 wählt die Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihren 1123 Gemeinden Kirchengemeinderäte bzw. Pastoralräte.  1 600 000 Katholiken/innen sind wahlberechtigt.

Seit wann gibt es Räte in den Gemeinden?

Die Kirchengemeindeordnung (KGO), in der alle Regelungen zum Kirchengemeinderat formuliert sind, hat 2018 ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Da alle fünf Jahre gewählt wird, ist es die elfte Wahl für 1023 Kirchengemeinden. Die 100 Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache wurden erst ab 2001 gegründet, sie wählen zum vierten Mal einen Pastoralrat.

Sind Kirchengemeinderäte mit einem Gemeinderat vergleichbar?

Das sind sie. Die Kirchengemeindeordnung, ist an die baden-württembergische Gemeindeordnung angelehnt. Entsprechend hat der Kirchengemeinderat drei Aufgaben: er ist Pastoralrat, er ist Katholikenrat und er ist Kirchensteuerrat. Als Pastoralrat prägt er das Leben der Kirchengemeinde, als Katholikenrat vertritt er alle Mitglieder und als Kirchensteuerrat entscheidet er über den Haushalt.

Wie nimmt der Kirchengemeinderat diese Aufgaben wahr, gibt es Beispiele?

In der neuen Kirchengemeindeordnung vom 1. März 2019 ist der Kirchengemeinderat gestärkt worden: er ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Alle wichtigen Belange einer Gemeinde müssen dort beraten und beschlossen werden. Zum Beispiel kann ein Erstkommunion- oder Firmkonzept nicht einfach geändert werden, weil die Gemeindereferentin wechselt. Alle wesentlichen Dinge sind im Rat zu klären. Die Hauptberuflichen bereiten durch Vorlagen die Entscheidungen vor und beraten den Rat fachlich – so wie in den kommunalen Gemeinderäten.

Wie geschieht die Vertretung?

Zum einen haben die Gewählten Vorsitzenden repräsentative Funktionen. Sie vertreten die Gemeinde bei Veranstaltungen zum Beispiel in der Kommune. Zum anderen sind alle gewählten Rätinnen und Räte Ansprechpersonen für die Gemeindemitglieder und alle Menschen am Ort einer Gemeinde. Wer ein Anliegen hat, wer sich mit einer Idee einbringen möchte, wer etwas anregen will, kann sich an eine/n Kirchengemeinderat/rätin wenden, und diese kann das Anliegen in den Rat einbringen oder auf andere Weise einer Bearbeitung zuführen.

Die Kirche steht ja gerade nicht gut da, wird die Wahl überhaupt funktionieren?

Von 2015 bis 2020 sind fast 10 000 Personen in Kirchengemeinderäten engagiert. Aus einer Umfrage in unserer Nachbardiözese Freiburg wissen wir, dass das Engagement vor Ort immer noch als sinnvoll empfunden wird.

Viele Probleme, die die Kirche gerade bewegen, können vor Ort nicht gelöst werden. Aber doch gibt es vor Ort viel Gestaltungsspielraum und man kann etwas bewirken. So können wiederverheiratete Geschiedene und Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen Kirchengemeinderäte und Pastoralräte werden. Schon jetzt sitzen in den Räten vor Ort 52 % Frauen und 43% der Gewählten Vorsitzenden sind Frauen. Ehrenamtliche Frauen und Männer können Gottesdienste leiten und Zeugnisse ihres Glaubens geben, sie können Glaubensgespräche leiten und Projekte initiieren. Die Räte bestimmen auch über den Haushalt. Sie entscheiden über Bauprojekte und durch die Finanzhoheit über das, was Priorität erhält.

Natürlich wird die kirchliche Großwetterlage die Wahl beeinflussen, umso wichtiger ist zu sehen, dass der Kirchengemeinderat eine leitende Funktion hat und nicht nur berät, sondern auch entscheidet; umso wichtiger ist, dass man vor Ort erleben kann: diese Kirche ist nicht von gestern, sondern entwickelt sich weiter; diese Kirche beteiligt Frauen und Männer; diese Kirche ist nicht eng, sondern bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer darf eigentlich wählen?

Alle Mitglieder der Kirchengemeinde ab 16 Jahren dürfen den Kirchengemeinderat wählen. Alle Mitglieder einer Gemeinde für Katholiken anderer Muttersprache ab 16 Jahren dürfen zusätzlich zum örtlichen Kirchengemeinderat den Pastoralrat ihrer Gemeinde wählen.

Wenn jemand kandidieren will, wie geht er vor?

Die Wahlausschüsse nehmen die Wahlangelegenheiten in die Hand. Sie werden unterstützt von einem Mitglied aus dem Pastoralteam, er/sie ist Ansprechpartner/in für die Wahl. Wer kandidieren will, kann mit einem dieser Personen Kontakt aufnehmen, ein Ratsmitglied ansprechen oder sich im Pfarrbüro melden. Bis spätestens 2. Februar 2020 muss man sich beim Wahlausschuss gemeldet haben, wenn man kandidieren will. 

Ab welchem Alter kann man Kirchengemeinderat werden und welche Voraussetzungen müssen die Kandidaten mitbringen?

Um Kirchengemeinderat oder Pastoralrat zu werden, muss man volljähriges Mitglied der Kirchengemeinde sein. Bis zu 2/5 der Gremiumsmitglieder dürfen sogar in einer anderen Kirchengemeinde wohnen. Bei den Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache können die gewählt werden, die die entsprechende Staatsbürgerschaft haben.

Wie bei der Kommunalwahl auch, sind Verwandtschaftsverhältnisse kein Hinderungsgrund – das ist im Vergleich zu 2015 neu.

Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse am christlichen Glauben und an den Menschen vor Ort, die ihn teilen, dann Lust, die Gemeinde mitzugestalten und Bereitschaft, fünf Jahre lang für ein Amt Verantwortung zu übernehmen.

Aus einem Pressetext der Diözese zur Wahl von Christiane Bundschuh-Schramm

 Die Vorsitzenden der Wahlausschüsse in unserer Gesamtkirchengemeinde sind:

  • für Heilig Kreuz Besigheim: Frau Karin Nachtigäller
  • für Heilig Kreuz Bönnigheim: Herr Henric Ihlefeld
  • für St. Christophorus Gemmrigheim: Frau Magdalena Mäteling
  • für San Antonio Bönnigheim: Frau Angela Silvano

 Bitte unterstützen Sie die Vorbereitungen unserer Kirchengemeinderats- und Pastoralratswahl mit Ihren Gebeten.

Helfen Sie uns, Kandidaten und Kandidatinnen für die neuen Kirchengemeinderäte zu finden und prüfen Sie selbst wohlwollend, ob Sie für den Kirchengemeinderat Ihrer Gemeinde kandidieren möchten. Bis spätestens 2. Februar 2020 müssen die Wahlvorschläge dem jeweiligen Wahlausschuss vorliegen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Vorsitzenden der Wahlausschüsse bzw. an die Mitglieder des Pastoralteams.

Magdalena Mäteling

KiamO - Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten

Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten (KiamO) gestalten nennt sich der Process, der von unserer Diözesanleitung angestoßen wurde und bis zum Jahr 2020 in einem ersten Schriftt andauert.

 

Geprägt wird diese Process von vier geistlichen Haltungen, die sie anbei finden.

 

 

Ein Processteam hat sich im letzen Jahr mit dem Process beschäftigt und die KGR-Gremien immer wieder informiert. In einer KGR Klausur der drei KGR-Gremien wurden Überlegungen angestellt nun sie, die Gemeindemitglieder zu informieren und in die Überlegungen und Veränderungen aktiv einzubinden.

 

 

In den Weihnachtsgottesdiensten gibt es dazu eine Informationskarte zu den Haltungen des Weges Kirche am Ort und die Einladung mit zu überlegen und mit zu gestalten.

 

 

Die Mitglieder des Processteams:

Frau Maria Behnke, KGR Gemmrigheim
Herr Jochim Rzesnitzek, KGR-Gemmrigheim
Frau Martina Dermati, KGR-Bönnigheim
Frau Gertrud Oeß, KGR-Bönnigheim
Herr Werner Woicik, KGR-Besigheim
Herr Constantin Weyrich, KGR-Besigheim
Frau Magdalena Mäteling, pastorale Mitarbeiterin
Dr. Ephrem Khonde, Pfarrer
Hans R. Drescher, Pfarrer
Frau Angelika Kamlage, Moderatorin

 

Kontakt zum Processteam:

per email: meine.kirche(at)gmx.de

 

 

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- Das Frühlingsfest in Löchgau findet am 26.4.2020 statt.